Dienstag, 24. November 2009

Wichteln


Wie ihr ja hier schon lesen konntet, nehm ich in diesem Jahr am Blogjulklap teil... am 07.12.09 kann man mich bei Holger lesen, und am 19.12.09 ist thg hier bei mir herzlich zum Schreiben eingeladen.
Ich bin furchtbar gespannt, wie es wird, und hundertprozentig sicher, dass ich in den nächsten Tagen oft hier vorm Monitor sitze wie ich sonst vorm Schrank stehe, mit der festen Überzeugung, nichts zu schreiben zu haben. Also so, wie man sonst nix zum Anziehn hat:-)
Vor allem macht mir zu schaffen, dass Holgers Blog ein Blog mit Sachverstand ist, und zwar genau an der Stelle, an der bei mir die Leere gähnt, nämlich bei der Musik...

Aber ich finde immer noch, dass das eine grandiose Idee ist, und freu mich sehr drauf- hier könnt ihr die Liste anschauen, aus der hervor geht, wer wann wo zu Gast sein wird.
Schönen Abend,




Sonntag, 22. November 2009

(ent)Spannung

Immer wenn ich mit der Kamera los ziehe, bin ich schon vorher gespannt auf das, was zu sehen sein wird.




Bei diesem Feld scheint es sich entweder um ein fehlgeschlagenes Experiment zur Gewinnmaximierung oder um Gründüngung zu handeln- allerdings bezweifle ich letzteres. Man wird im Frühling eine Ladung Sprengstoff brauchen, damit keine Kürbisse mehr da wachsen. Denn das sind keine sterilen Zierexemplare...



Ich versuch immer noch, meine Bildbearbeitungstechniken zu verbessern. Photoshop ist etwas sperrig, alles in allem, also muss Picasa herhalten.




Das ist schon besser gelungen als der selektive Kürbis da oben :-) (finde ich zumindest)




Okay, das war unwiderstehlich:-)

Genau so wie der da:





Und Ehre, schwöre: Es ist nur zugeschnitten und mit Text versehen- sonst sind keine Bearbeitungen drin. Der Ballon hing einfach so im Baum und rief mir freundlich zu, ich möge ihn doch bitte verewigen, bevor der Wind ihn wegträgt.

Geht raus und schaut euch ein bisschen eure Stadt an.

Dieses Posting wird Ihnen präsentiert...

in der vergeblichen Hoffnung, dass Tippen gegen meine steinharten Nackenmuskeln besser hilft als Weiterstricken.
Ein paar Daten zum derzeitigen Stand der Dinge?

Rauchfrei seit drei Wochen, seit Dienstag komplett ohne medikamentöse Unterstützung (was gut geht). Rauchfrei hat bisher eine Ersparnis von ca. 60 € gebracht. Diese wurde wie folgt ausgegeben: 

  • --Antirauchmedikamente: 109 €
  • --Neue Sportschuhe (nichts für den Winter, da mit dicken Socken leider zu eng): 16,99
  • --Strickwolle (nicht mehr nur fürs Händebeschäftigen) 60 €, Bambusstricknadeln: 11 € (vermutlich werden die in Kürze von den Katzen gefressen)
  • --DVDs zur Belohnung: 40 € 
Ich muss noch lange nicht rauchen, bis ich das wieder drin habe.
Dafür ist
  • mein Husten so gut wie nicht mehr vorhanden 
  • mein Blutdruck von "Jenseits von gut und böse" zurück auf 110 zu irgendwas-unter-70
  • meine Gesichtshaut derzeit von der Qualität "fleckig, juckt und schuppt". Das letzte Mal, als ich so gescheckt einher lief, lief ich nicht, sondern lag  seit Tagen im Krankenhaus. Ich dachte zwar immer, dass diese Hautprobleme von der Diabetes-Manifestation her rührten, es würde mich aber inzwischen nicht wundern, wenn der durch das Koma begründete Nikotinentzug zu diesem merkwürdigen Hautbild geführt hätte. Geholfen hat damals eine lanolinfreie Salbe aus der Bachblüten-Reihe. Rescue, wenn ich mich richtig erinnere.
  • Die Nagelhaut an meinen Fingern heilt so langsam. Sie neigt eh zum Einreißen, heilte aber schlecht, was der Hautarzt auf rauchbedingt schlechte Durchblutung zurück führte (ebenso wie die extrem trockene Haut an den Schienbeinen). Es ist nett, seine Finger mal nicht verstecken zu müssen.
  • Ob ich zugenommen habe, weiß ich nicht, da keine Waage hier chez Lily das Bad verunziert. Aber ich glaube es eigentlich nicht. 
So. Und jetzt geh ich spazieren, noch so etwas, was man öfter tun sollte. Auch, und gerade im Regen.
Es wär nur schön, wenn es kälter wäre.
Einen schönen Sonntag wünscht euch die










...die das Vorderteil fertig hat. Und vom Rückenteil schon 14 cm:-)

Samstag, 21. November 2009

Every Shade of Turquoise


Meine Gehirnpflegerin regt gern an, dass ich was für mich tu. Einfach mal so, damit ich endlich lerne, was gut für mich ist.
Das hat schon meine Mutter immer gesagt, ich glaube aber, sie meinte das anders.
Jedenfalls hab ich vorletzte Woche (echt schon so lang her) einen Optimize-yourself-Kurs belegt, auch als Selbst- und Zeitmanagement-Training bezeichnet. Da habe ich gelernt, dass ich mehr entspannen soll, damit ich besser vollfit an die Arbeit gehen und frisch einher was wegplockern kann.
Und weils so schön ist, und weil Kate so an uns alle denkt, haben gestern die Chefin, die Kate und die ich an einem Entspannungs-Schnupper-Wochenendekurs teilgenommen.
Von viertel vor Sieben bis gegen Zehn haben wir entspannt, dass es nur so krachte. Auf Matten auf dem Boden, gewickelt in Decken und auf irgendwie nie richtig liegende Kissen dahingestreckt  erlebten wir, was passiert, wenn man Lily eine Phantasiereise vorschlägt, ins Karibische, mit Delfinen.
Während beinahe alle Anderen erst bei der fiktiven Begegnung mit den fiktiven Meeressäugern ihr Hirn kaum von plötzlich aufbrandenden 60er-Jahre-Kindersendungsbeginnmelodien lösen konnten, hatte die vortragende Dame mich schon verloren, als ich die türkisfarbene Energie in mich aufnehmen sollte.
Ein klitzekleines bisschen Grinsen musste ich schon, als ich mir vorstellen sollte, ins türkisfarbene Wasser zu laufen und zu sehen, wie es meine Knöchel umspült. Denn mal abgesehen davon, dass meine Knöchel niemanden etwas angehen und ich entschieden mittelalterlich-islamistische Vorstellungen von mir zuträglicher Bademode habe, frug ich mich die ganze Zeit, wie ich denn die Ränder von dem um die Knöchel schwappenden türkisfarbenen Wasser wieder von der Haut geschrubbt bekomme. Das war schon genug, um mich aus der Meditation zu kriegen.
Aber türkisfarbene Energien aufnehmen? Das hat mir dann den Rest gegeben, muss ich gestehen, und konstatiere hiermit dass... Türkis? Für mich?
Lieber nicht.
Ich bin ja mehr so ein Typ für Rosa.




Oder vielleicht doch eher dafür:




Das ist, was kommt, nachdem das, was war, beendet ist.
Anders formuliert: Der Schal ist fertig, jetzt kommt ein Pullover.
Nur für mich :-)))
In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!

wünscht euch die



die übrigens, wie immer nach Entspannungsübungen, eine Nacht voller Migräne hinter sich gebracht hat.
Und die das jetzt mal nicht kommentiert.








Freitag, 20. November 2009

Der die das


Weltschmerz?




I haz it.


Mancher Abend wird hier chez Lily damit verbracht, eine Crazy Cat Lady zu sein, und tatsächlich mit den Tieren zu reden.
Nicht dass sie Antwort gäben, das nicht. Sie machen nur Haare überall hin.
Deshalb muss ich also mit mir selbst herumstreiten.
Gestern zum Beispiel hab ich drüber nachgedacht, warum eigentlich die wenigsten Menschen jemals in ihrem Leben bedingungslose und aufopfernde Liebe finden. (Bitte, bitte enttäuscht mich jetzt nicht und schreibt mir, dass ich die einzige bin, der das nicht gelungen ist- lasst mir ein paar Illusionen. Ja? Danke.)


Also, bedingungslose Liebe, da waren wir stehengeblieben.
Und aufopfernde auch.
Danach hab ich mich gefragt, warum eigentlich Freunde viel öfter für einen da sind als es die Liebhaber/innen im Allgemeinen sind.
Wenn ich meinen Partner (und da meine ich alle, die es gab) soeben geweckt hatte, um ihm zu sagen, dass mich grad im Traum wer verfolgt und beinahe umgebracht hat, dann kriegte ich maximal ein gutturales Knurren, und ein gezischtes „Lass mich schlafen!“
Ruf ich die beste Freundin oder den besten Freund an und erzähl ihm/ihr von dem Traum, so kann ich mit Verständnis rechnen.
Ungerecht. Furchtbar. Wäh. Er/Sie/Es liebt mich nicht!
Oder?
Noch während ich so vor mich hin weltschmerzte, fiel mir auf, dass auch ich selbst als Freundin relativ schnell bereit bin, alles stehen und liegen zu lassen, um zuzuhören (vorausgesetzt dass ich erreichbar bin für diese Art Signale, was nicht immer so ist).


Aber als Partnerin? Nein, tut mir leid, da (und das war dann die Erkenntnis) bin ich selbst viel zu bedürftig, um in dem Ausmaß Zuwendung  zu geben, das der/die andere gerade braucht.
Da bin ich leider zu beschäftigt damit, etwas einzufordern, als dass ich etwas geben könnte. Schließlich ist man mit dem Anderen zusammen, weil der einem das gute Gefühl gibt. Oder?
Eine ehrliche Lily muss hier zugeben, dass dem so ist.
Prima. Wieder was geklärt.
Echt gut, wenn man Single ist, und diese Theorien unüberprüft bleiben dürfen :-) So muss man wenigstens nichts daraus lernen.




Donnerstag, 19. November 2009

Sieht

außer mir noch jemand nur einen weißen Kasten anstelle des Links zum Flickr Account?

*grübel*

L

17920

Maschen sind jetzt gestrickt, mit Hilfe von 800 g Wolle.
Inzwischen ist er noch ein bisschen länger, hat tatsächlich 2,50 m, und ist fertisch!
Yay.






























Mother's little Helpers sollen auch nicht unabgebildet bleiben:









Im fertigen Zustand ist er symmetrisch gemustert.

Mal sehen, was ich als Nächstes in Angriff nehme


Einen schönen Tag,



Mittwoch, 18. November 2009

Weihnachten...

naht mit Riesenschritten. Zeit, sich was zu überlegen?
Manche haben das schon getan :-)

s. dort.

Ich hab mich jedenfalls angemeldet.

Schönen Abend zusammen,


Randomisches

-Merkwürdiesch... es iest sähr merkwürdiesch, wenn die 'Auptpärson in eine Fielm, die spriescht die ganze Zeit mit eine auffälliesche französiesche Akzong, dieses auch fortsääätst, wenn sie spriescht mit iehre Landsleutää- in dem, was wir für ihre Muttersprache 'alten sollen. Sehr seltsam, wirklich. Noch seltsamer, wenn einem das als "Hochwertige deutsche Synchronisation" verkauft werden soll.


--Das hat auf mich inzwischen die gleiche Alarmwirkung, wenn es um Schmuck bei Woolworth, Karstadt, Tchibo oder Neckermann geht. Es mag ja, rein materialmäßig, sich um anständiges Zeug handeln. Aber designtechnisch??? Holy Moly, dann lieber Kaugummiautomat.


--Und, wenn ich mir den heute im Postkasten gewesenen Neckermann-Schnäppchen-Uhrenprospekt so anschaue: Wer würde wirklich eine Uhr kaufen, die deutlich sichtbar "Guess" auf dem Ziffernblatt stehen hat?? Da kann ich mir auch eine Sonnenuhr ans Handgelenk binden.


-- Nach nunmehr 2,10 m Schallänge wollte ich gestern abend mal was anderes machen als dieses etwas stupide 2r 2l. Habe neue Wolle aus meiner Kiste gezaubert.  Habe, nur so probehalber, ein paar Maschen aufgeschlagen und losgelegt und hatte nach einer Viertelstunde mehrere Zentimeter Schal fertig.
2 rechts, 2 links, wie gehabt...  Das könnte man flesh memory nennen, wie Ms Rowling das tut.

--Vom besten kleinen Bruder der Welt habe ich leihweise ein Luftreinigungsdings bekommen, und versuche, den ollen Qualmgestank hier aus der Wohnung zu bekommen. Wenn ich inzwischen diese vier Wände betrete, riechts nach Waschpulver, Fencheltee und---Katze. Aber Rauch? Eher nicht, würde ich sagen. Allein schon, weil mir das wirklich auffallen würde. Wenn ich mich ins Auto setze, könnte ich sofort loskotzen.
Und ich dachte immer, mit geschlossener Aschenbecherklappe riechts darin nicht nach Rauch. So kann man sich täuschen.


Frischluftgrüße von

Dienstag, 17. November 2009

Zerfrettelt



Heute reichts nicht für ganze Abschnitte. Ich bin krank zu Hause, und hüpfe krieche zwischen Bett und Bad hin und her, außerdem hab ich einen dicken Kopf und ein bisschen Fieber.
Ich will aber was schreiben, menno.
Es steckt auch garantiert nicht an!


--Weihnachtsgeschenk Nummer eins ist in Arbeit: Ich stricke einen Schal. Für mein Kind. Da er hier nicht mitliest, ist es trotzdem eine Überraschung. Inzwischen ist er ca. 1,70 lang, und noch lang nicht zu Ende gestrickt :-)


--Hab mir den Film „Elizabeth“ gekauft. Weil ich Kostümfilme so mag. Leider hab ich übersehen, dass es sich um keine Romanverfilmung handelt, und daher schon die ersten 10 Minuten mit Wegschauen verbracht, weil man da grad wen folterte und anschließend verbrannte. Ich bin ein Weichei, weil ich glaube, dass man nicht jedes Geschehen auch in Bilder fassen muss. Nahaufnahmen von Leuten, die man gerade auspeitscht oder so, gehören für mich unter „muss ich nicht haben“. Dafür jede Sexszene hinter verschleiernden Vorhängen... Jau. Zeigt bloß keine nackten Körper, oder Leute die Spaß miteinander haben, wenn man stattdessen auch Peitschen und sowas abbilden kann!! Schließlich verdirbt Sex die Jugend. Gewalt hingegen härtet ab und bereitet auf ein späteres Leben vor (welches vielleicht wegen der Gewalt nicht allzulang dauert. Aber auch das kann sozialverträglich sein!)


--Ich bin weiterhin Nichtraucherin... Das Medikament schleiche ich gerade aus, weil es mir zu teuer ist, nochmal um die 200 € auszugeben für die nächsten zwei Packungen. Da kauf ich lieber Strickwolle, oder noch ein paar DVDs.


--Jetzt geh ich wieder ins Bett.
Habt einen schönen Tag!