Sonntag, 27. Oktober 2019

Schaflos, und schlaflos

Kaum naht die Nacht mit der Gratisstunde, weckt mich um viertel vor fünf der Regen.
Vor einigen Jahren ging hier mal ein Starkregen runter, der den poetischen Namen Ela trug, und der dazu führte, dass das Wasser in solchen Massen in die Lichtschächte des Hauses floss, dass es sich durch die Kellerfenster drückte. Leider konnte man an dem Tag nichts von dem Zeug wieder rausbefördern, weil wir hier mit den Füßen im Wasser leben, der Grundwasserspiegel ist nämlich hoch. Jeder Gang vor die Tür, um zum Beispiel Eimer zu leeren, machte das Problem schlimmer, weil von der Straße zum Haus ein Gefälle ist, und keine Stufe das Haus vor einfach hineinfließendem Wasser schützt. Kann man auch nichts mehr dran ändern. Da ist so ein Alibiabflüsschen vor der Tür.... Aber; Die normale Entwässerung funktionierte ebenfalls nicht, da die hier im Keller wohnende Pumpe, die die Abwässer des Hauses hoch pumpt zur Kanalisation, mit ihrer Fehlersirene zwar die Mieter auf das Problem aufmerksam gemacht hat, dann aber den Dienst quittierte.
 Abgesehen von den Schäden in den Kellern (der anderen Mieter, ich habe keinen Keller) ergab sich daraus ein gewisses Maß an Nachbarschaftskontakt, was nett war.
 Um den Lichtschächten künftige Vollbäder zu ersparen, dachte man zunächst an das Zumauern derselben. Das hätte den Feuchtigkeitsgehalt des Hauses insgesamt eher erhöht, also nahm man davon Abstand und befestigte statt dessen Regenschutz oberhalb der Lichtschutzgitter. Man nahm ein paar Stegplatten und schraubte sie mit Scharnieren an die Hauswand, so dass sie eine schräge Dachkonstruktion über den Schächten bilden. Soweit, so gut.
Seither ist jedoch jeder Regen mit Akustik verbunden, die über liebliches Tröpfeln oder beruhigendes Rauschen weit hinausgeht.
Regen trommelt, pocht, pladdert, platscht, rasselt, donnert, prallt ab. Er knallt auf die Platten, schwallt aus der Dachrinne, tröpfelt auf den Rausfallschutz vor dem Fenster und ist insgesamt sehr angetan von der Vielfalt der verursachbaren Geräusche.
Heute morgen hatte er einen neuen Rhythmus, und ich vermute, er hat es genossen. 30 Sekunden Schwall-aus-der-Dachrinne, zwanzigeinhalb Sekunden prasselndes Direktregnen, 17 Sekunden Stille.
Irritierend.
Ach, und ein Schaf hab ich auch nicht (Laptop im Dunkeln, nur zur Erklärung der Überschrift).

Es hat aufgehört zu regnen, und ich leg mich wieder hin.
Nachti!

3 Kommentare:

Paula hat gesagt…

Nett, Musiker würden die Regenrhythmik wahrscheinlich als inspirierend empfinden, aber Schlaflose eher nicht. Und Oropax? Würden die helfen?

Richard William hat gesagt…

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Meise hat gesagt…

Heute Nacht wird wieder die Uhr umgestellt.
Ich drück die Daumen, dass es diese Nacht nicht so plattert! ;)