Mittwoch, 26. November 2008

Abenteuer Winterreifen

Alle Jahre wieder, in diesem doch sehr spät, gibt es hier chez Lily das Abenteuer Winterreifen. Zum Glück waren beim Golfkauf sowohl diese als auch extra häßliche Stahl-Winterfelgen dabei- meine schönen BBS-Speichenfelgen würd ich nicht so gern im Salz-Schnee-Asche-Gemisch spazierenfahren. Weil die nämlich erbärmlich schlecht zu reinigen sind, oder besser: Gar nicht. Außer mit dem Trick meines Bruders: Flaschen-Spülbürste (die mit dem Drahtgriff) beherzt in den Akkuschrauber spannen, Eimer Seifenwasser schon mal daneben stellen und dann immer drauf.
Macht Felgen wie neu. Nur mit der Drehzahl sollte man aufpassen, denn das spritzt ziemlich übel.
Also heute (okay, bisschen spät) kamen die Winterhufe drunter. Dank meinem Vater, der mir angeboten hat, die zu wechseln. Zwar kann ich das auch alleine, aber mit Radkreuz und dem Wagenheber aus dem Auto ist das eine elende Plage. Und mit Vater im Schlepp? Kann man Bruders Werkstatt nutzen, ohne den von profitbringender Arbeit abzuhalten. Druckluftschrauber rulez.
Ebenso der Hydraulikheber:-), und, last but not least: Die Heizung in der Werkstatt macht es allemal angenehmer als wenn man draußen auf irgendeinem Parkplatz zur Tat schreitet.
Ich bin auch dankbar für Vaters Hilfe, weil ich mein Glück kenne. Und auch diesmal hatten die kleinen Götter des Winterfertig-Machens eine Überraschung parat: Vorne rechts war so wenig Luft auf dem Reifen, dass ich mit dem Ding nicht hätte bis zur nächsten Tankstelle fahren können. Vor allem nicht durch die Straße, in der ich wohne. Wer die benutzt, braucht sich um lockere Plomben keine Gedanken mehr zu machen, zwei Kilometer von hier sind die dann rausgefallen.
In Bruders Werkstatt gab es aber einen Reifenaufpumper. Damit war das dann auch kein Problem. Es saß wohl Dreck im Ventil, jedenfalls war bis gerade noch kein erneuter Verlust zu beobachten. Aber ich werde das beobachten (obwohl meine Versuche an Tankstellen meist damit enden, dass anschließend weniger Luft im Reifen ist als vorher)

Ein weitere Grund für meine Dankbarkeit ist dieser hier.
Wie ich soeben in der aktuellen Stunde hörte, kann man das Ding am Abendhimmel vorbeirauschen sehen.
Ich fände es nicht so toll, mein Radkreuz irgendwo da draußen zu sehen.



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Edit: Link eingefügt

7 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen - den Link auf "das Ding" am Abendhimmel habe ich nicht gefunden - Donnerstagmorgenblindheit?

Lily hat gesagt…

Hatte gestern abend schon Schwierigkeiten- Kate konnte nur die Überschrift lesen, sonst nichts. Ich denke mal, der Link ist der Reparatur zum Opfer gefallen... Jetzt müsste es aber gehen.


L

Anonym hat gesagt…

Danke.
Ob da wohl auch solche Dinge wie Drehmomentschlüssel (sicher) und Wagenheber (wozu?) drin sind?

Lily hat gesagt…

Also- Wagenheber glaub ich nicht so richtig. Schließlich haben die da oben bestimmt eine Bühne. Is ja High-Tech. Oder?
:-)
L

Anonym hat gesagt…

Da die Werkzeugtasche einen Wert von mehreren Mio Dollar hatte, ist davon auszugehen, dass da ne Menge mehr als ein Wagenheber drin ist - und demnächst hübsch verglüht.
Man soll die Tasche angeblich abends zwischen 10 vor 7 bis halb acht sehen, so ganz einig ist man sich da nicht, aber bei dem derzeitigen Wetter ist diese Info für uns uninteressant. Da sieht man schon nur mit Mühe das Haus auf der anderen Straßenseite.

Anonym hat gesagt…

Ja aber wie sollten die ohne den "Wagenheber" denn den großen Wagen heben können??? mhm??? Überlegt doch mal.... ;-)

Tschuldigung...Lily weiß, warum ich so nen scheiß schreibe ;-)

Lily hat gesagt…

Vielleicht ein goldener Wagenheber? So wie sich das gehört für einen Wagenheber für den Großen Wagen? Und bestimmt war noch ein Halsband drin für den Großen Bären.
Und eine Lochzange für den Gürtel des Orion, der demnächst auch enger geschnallt werden muss.
Der Typ in der Bochumer Sternwarte gestern abend in der Aktuellen Stunde war ganz traurig über das miese Wetter...

L