Montag, 17. April 2017

Ärgernis

Kleiner Hinweis an die Werbetreibenden hier im www: Es erhöht keinesfalls die Beliebtheit einer Marke, wenn als Warteschleife zwischen zwei Leveln eines Spiels immer.dieselbe.dreißig.Sekunden.Werbeeinblendung stattfindet. Mich beschleicht da der Verdacht, dass die Spieleanbieter den Werbekunden inzwischen genau so hassen wie ich. Kann doch echt nicht sein, Leute.
Abgesehen davon, dass die Werbeaussage genau so hakt wie diese verf... Tastatur, die ich hier behämmere.
Da steht eine Frau im Deko-Wahn. Umgeben von Tüten und Beuteln, arrangiert sie belanglose Kerzenhalter. Der hinzueilende Gatte fragt, ob sie dieser Dinge tatsächlich bedürften. Sie antwortet darauf, dass sie das nicht bräuchte. Aber sie habe Bock drauf gehabt, so wie auf ihn damals.
Was lernt der Kunde?

a) Man sucht sich den Partner offenbar aus, wie man Kerzenhalter aus Massentierhaltung Massenproduktion wählt.

b) Es ist egal, ob man etwas braucht. Man schmeißt sein Geld gern mal so raus.

c) Wohnungen sind um so begehrenswerter, je mehr man sie anfüllt- in dem Zimmer da ist zu wenig Platz für Sauerstoff, um länger als eine Stunde am Leben zu bleiben.

Und jetzt geh ich wieder auf meine Couch und denke weiter darüber nach, was man eigentlich den Völkern dieser Welt ins Trinkwasser getan hat. Und in wieweit Massen und Masochismus mehr als nur die ersten drei Buchstaben gemein haben.
Es ist unfassbar.
Trump. Putin. Erdogan. Duterte. Kim Jong-Un. Assad.
Und eine Menschheit, die mit jeder neuen Generation von Wahlberechtigten offenbar mehr vergisst, als sie je gelernt hat.

Da gibts ja den Bilderwitz, auf dem sich zwei Planeten begegnen.
Sagt der eine zum anderen: "Wie gehts?"
Sagt der andere: "Schlecht. Ich hab Homo Sapiens."
"Das geht vorbei..."
Um meinen lieben Freund Klapsenschaffner zu zitieren:

So siehts aus, Herrschaften. 

DieLily






Montag, 3. April 2017

...und da bin ich schon wieder

Echt kaum zu glauben, so schnell gehen zwei Monate herum. Ich sollte bei der Frequenz des Schreibens überlegen, die Webadresse aufzugeben und zu Einkaufszetteln zurück zu kehren. Sowas aber auch. Zwischenzeitlich bin ich der Pension wieder ein Stück näher gerückt, kann es kaum noch abwarten- 11 Jahre noch, und dann ist das auch vorbei. Was ich ab da dann so anstelle, weiß ich immer noch nicht. Nach meinen Wochenenden zu urteilen, wird das langweilig und sehr öde, und irgendwann hab ich dann, mangels Tageslicht, Skorbut und ranze so auf meiner Couch vor mich hin.
Zu deutsch: Der Arsch, der moppelige, verlässt momentan das Sofa nur höchst ungern. Die Anschaffung eines E-Book-Readers war eine gute Idee, einerseits. Andererseits kann man wirklich und wahrhaftig dann überall lesen. Es fällt unter der ganzen "wir gehen mit gesenktem Kopf durch die Welt"-Bewegung gar nicht mehr auf, dass das Ding höchst unkommunikativ ist und man damit keine Mails verschicken, Fotos machen oder mit Freunden chatten kann.
Da fällt mir ein, dass ich neulich mit meinem Handy telefonieren musste. Gute Güte. Das tu ich so selten, dass ich wirklich ordentlich rumgeeiert bin, bis ich dann Anschluss hatte.
Jedenfalls entdecke ich einen lesenswerten Autor nach dem anderen, und selbst der Fernseher bleibt abgeschaltet. Derzeit lese ich die Nicht-Appleby-Romane von John Innes Mackintosh Stewart, der als Michael Innes eben jene Romane geschrieben hat, in denen Inspektor Appleby ermittelt. Milde Krimis, nicht allzu blutrünstig und auf angenehme Weise spannend. Anschließend hab ich die nicht sehr milden Tess-Gerritsen-Romanvorlagen für Rizzoli & Isles gelesen, und bin nach diesen dann wieder bei Preston & Child gelandet, wo ich mir Agent Pendergast zum zweiten Mal reinziehe. Natürlich ist das alles nix für wirklich gebildete Menschen, aber ich hab als Entschuldigung, dass ich sie alle auf Englisch lese und mich damit in einer Fremdsprache vervollkommne. Insofern möge man mir verzeihen, dass meine Wahl nicht auf Nobelpreisträger fällt. Einen oder zwei hab ich auch davon schon  in der Hand gehabt, lesbar fand ich nur Böll. Den aber sehr.
Weder mein Buchgeschmack noch der in Musik oder Filmen ist was anderes als schlichter Mainstream, demnach.
Dafür bin ich aggressiver als der Durchschnitt, lauter, und meine Sätze sind länger.
Alles wird gut.-

Die Lily

Montag, 13. Februar 2017

Wo war ich?

Abgetaucht war ich. Grenzmäßig gings mir, mit Schwerpunkt schlecht, von Schlafstörungen bis zu Heulanfällen wieder alles dabei. So übel war es schon lange nicht mehr.
Von Motivation zu irgendwas keine Rede. Zwei Monate irgendwo in meinem mentalen Horror-Freizeitpark, auf der Achterbahn.
Mein Schlafdefizit ist mächtiger als das auf meinem Konto, meine Hände sehen aus, als wären sie im Schredder zur Hospitation gewesen, und mein Hintern wird auch immer dicker.
So langsam schleicht sich wieder ein Rhythmus ein in meinen Tag, der nicht mehr nur aus "Kaffee auf der Couch, und dann still halten bis zum Ins-Bett-Gehen" besteht. Natürlich war ich nicht krank geschrieben, dafür hätte ich zum Doc gemusst, und ich hab grad keinen Birnen-Geraderichter. Statt dessen hab ich im Büro so getan als wüsste ich, wo es lang geht, und die komplette Belegschaft mit demotivierenden Wutanfällen geplagt. Mein Chef nimmt reißaus, wenn ich um die Ecke biege. Was mich einige Wochen lang noch wütender gemacht hat.
Wut kann ich nicht gut. Da tob ich entweder, bis der Putz anschließend leise von der Wand rieselt, oder ich renn weg.
Seit zwei, drei Wochen bin ich auf dem Weg aus dem Rückfall. Über Aktivität und Motivationsförderung, wie eigentlich immer, das funktioniert bei mir. Natürlich ist der Einstieg grottenübelschwer.
Gestern dann hab ich an meinem neuen Rechner ein paar Sortierungsarbeiten gemacht (jawohl, da bin ich schon. Wohnzimmer ist auch gestaubwischt). Ich klick mein Bildbearbeitungsprogramm an, das fängt an, sich die Bilder von der alten Platte zu holen und die ersten Fotos, die ich sehe, sind die von meinem Enkel.
Direkt nach der Geburt zuerst, dann Fotos die zeigen, dass er immer weniger wird. Die letzten drei sind vom Friedhof.
Das wars dann mit dem Sonntag.

Drei Jahre sind es im Mai.

Sorry dafür, aber das muss leider raus, da ist sonst niemand, dem ich das erzählen kann. 


Freitag, 10. Februar 2017

Gift und Gegengift

Auf den Privatsendern, die mit Vorliebe Fiktion für den Mädelsabend senden (Sixx und so) kann man derzeit zwei Arten Werbung beobachten:

Gift und Gegengift.

Zum Beispiel Spots, die nur das Kaufen als Tätigkeit bewerben- mittels Apps, Punkten und so weiter, die die Erfüllung der Begehrlichkeiten der Menschen durch vermeintliche Belohnungen versüßen.
Danach kommt dann der Spot, der das Gegengift ist: Da kann man die aus den obigen Impulskäufen zu Hause sich ansammelnden Produkte gebraucht wieder verscherbeln. Es geht, wohlgemerkt, bei der ersten Spotvariante NICHT mehr um die Gegenstände, sondern nur noch um den angeblichen Lustgewinn beim Shoppen selbst.

Oder:

Die Süßigkeit/das Kultgetränk/die Kalorienbombe, die man einfach haben muss, wird im ersten Spot beworben.
Anschließend darf man sich dann eine App/ein Programm/ein Pülverchen nahelegen lassen, dass das Gleichgewicht wieder Richtung schön, schlank, gesund und sportlich verschiebt.

Seltsam.

Ach, und schönes neues Jahr :-)




Donnerstag, 15. Dezember 2016

Was das Leben leichter macht

Da gibts so n paar Dinge, die erleichtern den Alltag. So manche(r) setzt da gnadenlos auf Optik, verstärkt durch Klamotten und Styling, um besser durchzurutschen im Leben.
Nach einigen entsprechenden Rückmeldungen hab ich beschlossen, mal auszuprobieren, ob ich tatsächlich eine erotische Telefonstimme habe (solange weder Bildschirmtelefonie verbreitet ist noch die Lily schöner wurde, kann ich auf Sichtbares nicht so bauen... :-))Und siehe da. Wohl moduliert, ein bisschen rau an den Ecken gelassen, etwas Satzmelodie zur Abrundung, und es wird ...

Handwerker? Behörden? Versicherungen?  Alles prima, solang keine Frau heterosexuellen Glaubens an der Strippe ist. Das ist dann nicht so erfolgreich. Aber man kann nicht alles haben.
In diesem Sinn:
Fröhliche Neukonzeptionierung und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

vonne Lily

Mittwoch, 30. November 2016

Es wuselt.

So ein Haushalt gerät schnell aus den Fugen, wenn da ein neues Herzchen einzieht. Im Grunde läuft es ganz gut, bedenkt man, dass alle Beteiligten keine Kinder mehr sind. Es gibt vergleichsweise wenig Gebrumm, und seltener noch ein Fauchen. Ab und zu kriegt einer mal eine Watschen ab, aber ohne wirkliche böse Absicht.
Klar, die Karten werden neu gemischt, und die Stammbelegschaft sieht die eigene Position in Gefahr. Der Große Vorsitzende macht seinen Job ganz gut, und demonstriert Anwesenheit, ohne allzu aufdringlich zu sein. Die kleine Miez ist nur halb so hoch und so schwer wie die zwei Anderen, behauptet sich aber tapfer, wobei ihr zu Gute kommt, dass sie die Verspielteste und vermutlich Intelligenteste der Bewohner ist. Sie leert auf jeden Fall das Fummelbrett entschieden schneller als die zwei Großen, und hat daher das meiste von den Leckerchen auf ihrer Seite des Parcours'.
Das Trudi-Tierchen hat noch nicht genug Entspannung aufgebaut, um in Ruhe zu spielen oder auch nur mit den Beiden herumzutoben, sie schaut aus dem Fenster und ergötzt sich an vorbei fahrenden Autos, die sie wohl endlos faszinierend findet. Jeden Morgen, wenn ich ihr Zimmer betrete, hüppt sie auf die Kratztonne, schmeißt sich auf die Seite und schnurrt laut, während ich sie kämme und das dicke Fell bürste. Sie ist richtig langhaarig, scheint aber nicht in so einem Tempo Fell abzuwerfen, wie Karl das noch tat. Der hatte zwar kurzes Fell, aber ordentlich Unterfell, das in ganzen Wolken in der Wohnung unterwegs war.
Trotzdem ist natürlich die Anspannung für mich fühlbar, und ich merke auch, dass mich das sehr in Anspruch nimmt. Sobald irgendwo was grummelt, bin ich alarmiert. Manchmal bringt tatsächlich nebenan jemand die Bohrmaschine zum Einsatz, manchmal ist es Trudi, die sich in die Enge gedrängt fühlt.
Die Dinge sind in Bewegung, soviel ist sicher.




Dienstag, 22. November 2016

Fotos

von der Neuen.




Das Fahrrad und den Müllsack verzeiht mir, bitte- Altkleider und ein Fahrrad aus dem derzeitigen Katzenzimmer im Flur-Asyl. Das Rad kann da nicht umkippen.

Alles in Allem eine imposante Erscheinung, die etwa die Hälfte von Paul wiegt. Der hat derzeit zu kämpfen, denn er ist der Clanchef. Und da kommt dann so eine Braveheartine daher, und ist einfach anwesend. Da muss man sich aufregen...


Samstag, 19. November 2016

Und immer wenn du denkst, jetzt reicht es hier...

wackelt von irgendwo eine Katze zu mir.

Der freie Platz auf meiner Couch ist ab morgen wieder vergeben. Gundi zieht bei mir ein, sie ist eine sehr liebe und geplagte Maine-Coon-Katze, sieben Jahre alt und leider höchst unglücklich, weil der ebenfalls bei ihren Dosenöffnern lebende Hund sie auf dem Kieker hat. Da sie sich nicht wehrt, ist sie Beute.
Die Besitzer sperren jeweils ein Tier weg, aber das ist keine Lösung. Vor allem, da die Katze nur Stress hat und der Hund natürlich auch einen Rappel kriegt.
Ich hatte mir geschworen, frei werdende Plätze nicht mehr neu zu besetzen und das Katzenthema auslaufen zu lassen... aber nicht damit gerechnet, dass ich diesen Entschluss schon so bald vor mir selbst verteidigen müsste. So hat mich die Freundin kalt erwischt, die einfach angefragt hat, ob ich die Pelzdame nehmen würde.
Eine Nacht hab ich überlegt, und gestern Abend habe ich sie kennengelernt.
Was soll ich sagen: Love at first sight.
Seufz.


Mittwoch, 16. November 2016

Das Lied des Kastraten

Hier chez Lily gibt es ja nur ehemalige Kätzinnen und Ex-Katzenmänner. Also, alles Kastraten. Wie viele von den menschlichen Kastraten, die bis in die Neuzeit hinein um ihrer Stimme willen Teile ihres Körpers verloren, hat auch Paul, der Ex-Mann, keine besonders bassige Stimme entwickelt. Nein, er soprationiert so vor sich hin, am liebsten abends, am liebsten im Flur, denn da hallt es so schön.
Er pault halt gern, der Jaul.
Äh.
Vorgestern abend, es dunkelte schon, saß er wieder im Flur und sang die Wände an, Lieder von Trauer und dem Abschied von allem Weltlichen... ich singe dann immer den Kontraalt dazu und versuche, ihn davon zu überzeugen, dass er nicht "alleun auf döser Wööölt" ist, wie Seelefant bei Urmel sang.
Irgendwann dann schwieg er, kam auf mich zu, als ich mein Handy ans Ladegerät hing (kommt zwischen Zähneputzen und Ins-Bett-Gehen), schlängelte sich in Achten um meine Knöchel und maunzte nur noch leise.Ich kraulte ihn ein bisschen, es war dunkel in der Wohnung und ich schon ein bisschen schläfrig.
"Hast du etwas gesagt?" ertönte plötzlich eine kühle Stimme hinter mir- und mir blieb das Herz fast stehen.
"Ich habe dich nicht verstanden!" sagte die Stimme, und ich war bereit, jemanden mit meinen (zugegeben, kurzen) Fingernägeln zu zerfleischen, um meine Tugend Katzen gegen jeglichen Angreifer zu verteidigen.

War aber nicht nötig. War nur mein Handy, das mein Gequatsche mit dem Kater auf sich bezogen und dann nicht verstanden hatte.
Puh. Noch mal davon gekommen.

Montag, 7. November 2016

Neue Kiste

Da wir Anfang Dezember zum Rudelimpfen gehen, die Katzis und ich, habe ich jetzt eine neue Box beschafft.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft
Ich bin mir nicht hundert Prozent sicher, ob es eine gute Idee ist, mit beiden in einer Kiste zum TA zu fahren. Bisher hatte ich immer je Katze eine Box, aber in keine davon passte Paul (links im Bild) so richtig rein. Da musste man immer ordentlich falten, damit man ihm weder Ohr noch Schwanz abklemmte. Bzw., bei den Frontladern, waren die Türöffnungen zu schmal für ihn, der brauchte sich nur aufplustern und schon ging nix mehr. Eigentlich mag ich für Katzen lieber Toplader, da können sie nicht einfach alle Viere ausfahren und sich außen (oder innen...) fest in der Türöffnung verankern. Aber die werden meist auch nur von einem Schloss aus Plastik gehalten, und ich traue den Deckelgriffen und auch den Plastikschlössern nie so richtig. Bei einer besonders preisgünstigen Box ist mir mal der Griff aus der Verankerung gerutscht. Zum Glück ist das ohne Blessuren und ohne Flucht ausgegangen. Aber die arme Emily war schon reichlich verdattert.
Karl hab ich in der Deckelbox mittels Schulterriemen transportiert, aber die zwei sind wehrhafter, weil gesund, und ich fürchte um meine Kleidung.
Aber wer weiß. Vielleicht pack ich auch die Kleine in die Klappkiste, die ist immer noch nicht soo zahm, und obwohl Paul der schwerere Brocken ist, ist er auch ein echter Gemütskater. Aber trotzdem:




Das falsche Ende der Katze.

Am Wochenende hab ich (natürlich? natürlich.) die Homepages der Tierheime in der Umgebung angeschaut. Nur mal so.
Aber zum Glück hat nichts mein Herz so bewegt, dass ich Grund zum Losfahren-und-Kennenlernen gehabt hätte. Und das war auch gut so. Es gibt viele arme Kätzchen und Kater und Katzen, die im TH sind, aber ich bin derzeit mal echt froh, nur eine Katze pro Hand kraulen zu müssen.
Außerdem hatte ich mir vorgenommen, die Plätze nach und nach abzubauen. Denn je mehr Katze, desto mehr Futter, Streu, Spielzeug und Arztkosten.

Und auch mehr Herzschmerz, wenn sie gehen. Ich glaube nicht, dass ich das noch oft aushalte.

Mittwoch, 2. November 2016

Da waren's nur noch zwei

Gestern Abend, spät, sollte Karl noch sein Abend"essen" kriegen,  wehrte sich jedoch mit aller restlichen Kraft. Ich hab ihn gelassen... denn er hatte offenbar Blähungen😯 und da wollte ich ihn nicht noch mehr verstören.
Heute morgen dann hat er laut gejammert und geschrien, als ich mit der Spritze voll Päppelzeug kam. Da gab es dann die zweite Dosis Novaminsulfon. Minuten später robbte er von der Couch, fiel zu Boden und krampfte. Es gab nur eine Lösung: Er musste wieder mit ins Büro. Von da aus ist man schneller bei der Tante Tierarzt. Und man ist unter Kontrolle, was mir wichtig war.
Inzwischen kennen die mich da, also bei der Tierärztin, und wir kamen schnell dran. Die Ärztin teilte meine Meinung, dass alles weitere Behandeln Quälerei wäre, und er ist auf meinem Arm sehr friedlich eingeschlafen.
Ach, mein Karl.

Ach... :-(((




                                                                       Karl.

Dienstag, 1. November 2016

Also.

Gestern sind der Katz und ich dann zur Tierärztin unseres Vertrauens. Zum gefühlten hundertsten Mal. Ich hatte die leise Hoffnung, dass uns der Grund für dieses Desaster etwas klarer wird, ich glaube aber nicht, das Karl-Josef auch mit dieser Voreinstellung in die Box sank. Es ging ihm sehr schlecht. Unsere Medikamentenbestände hatten wir aufgebraucht, auch dafür mussten wir hin. Frau Vet war nicht amüsiert über seinen Zustand.
Wir einigten uns dann darauf, dass wir alle, inklusive der zweiten Tierärztin, Kämpfer sind, und sie nahm ihn kurz auf, zum Röntgen, einer angewärmten Infusion, Rotlicht und so.
Das Röntgen ergab zum Glück eine inwendig recht solide verarbeitete Katze. Herz und Nieren unauffällig, kein Wasser in der Lunge, Leber bisschen klein, und ein komplett leerer Magen-Darm-Trakt. Hübsche Rippen. Nachdem nun ausreichend Flüssigkeit in der Katze war, einigten wir uns auf das nächste Therapieziel: Katze füttern. Klar, nach über 14 Tagen Nahrungskarenz wäre ich auch schlapp.
Ich muss gestehen, dass ich schon sehr viel gelassener nach Hause fuhr, fest entschlossen, das Katertier mit Kalorien zu füllen, komme, was da wolle.
Zu Hause bereitete ich dann das vor, was ich in Zukunft nur noch Lilys Zaubertrank nennen werde.
In etwas Brühe gekochtes Hühnchenbrustfilet, fein püriert, die Brühe mit Sahne und etwas Rapsöl vermischt, eine Messerspitze Bisolvon und 500 mg Lysin (wg der Viren) hinzu, in einer 20 ml Spritze aufziehen und dem Kater verabreichen. Das Fleisch, fein püriert, fressen gerne die anderen Katzen. Er nicht. Aber die Sahnebrühe war ein Hit. Ich musste allerdings ein bisschen die Futtertechnik anpassen. Gibt man Flüssigkeit ins Maul, sollte man nicht einfach im rechten Winkel zur Katz losspritzen. Auch nicht Richtung Zungenwurzel nach hinten. Beim ersteren Weg lässt ein gewiefter Kontrahent einfach alles aus dem anderen Mundwinkel wieder raus laufen. Spritzt man nach hinten, würgt und hustet er. Also ein bisschen nach vorn Richtung Zungenspitze abdrücken. Dann geht's.
Auf diese Weise hat er gestern noch fast hundert ml kalorienreiches Zeug zu sich genommen, und endlich was im Magen. Die Kalorienschwemme hat ihn ziemlich umgehauen, und wurde alle halbe Stunde mit 10-15 ml wiederholt. Als ich um eins ins Bett ging, schlief er auch.
Heute Morgen hatte er dann, zu meiner etwas zwiespältigen Freude, ins Wohnzimmer gepieselt, und zwar nicht reines Wasser, wie sonst, und auch nicht auf seine Unterlage. Sondern tatsächlich ein wenig vom Schlafplatz entfernt. Leider musste ich ihn dann trotzdem saubermachen, weil bäh. Er hat sich tatsächlich mit einem nassen Waschlappen säubern und anschließend auch wieder abtrocknen lassen, und grunzte die  ganze Zeit recht befriedigt vor sich hin. Es gibt einen Videobeweis. Danach wollte er unbedingt nach draußen. Ich hab mich dann geeinigt auf "warm eingewickelt an der Balkontür, für fünf Minuten".
Heute morgen hat er schon 20 ml auf, ist wieder trocken und schlabbert so durch die Gegend. Gleich fang ich ihn ein, zweites Frühstück im "Krug zum kranken Kater". Haltet uns weiter die Daumen. Ach, und Paul hustet😠

Montag, 31. Oktober 2016

Katzenelend

Es ist gruselig. Dem Tier geht es nicht besser, es geht schlechter. Der Infekt will nicht weichen, antiviralen und antibiotischen Medikamenten zum Trotz. Ich kriege nur die Sachen rein, die man spritzen kann. An orale Gaben ist nicht zu denken. Nichtmal Malzpaste wird noch genommen. Mal ganz zu schweigen von Sekretolytika, Diuretika und was dergleichen leckeres Zeug zu Hause wartet. Letzte Woche war ich viermal beim Tierarzt. Heute gehts wieder los.
Gestern hab ich ihn nach einer halben Stunde intensiven Trinkens (!) vom Napf weg geholt- da er nicht frisst und ihm somit auch Elektrolyte fehlen, besteht erhöhte Gefahr von Wasser in der Lunge. Heute hat er eindeutig einen ödematösen Bauch. Er pinkelt, wenn, dann auf seine Unterlagen, meinen Bademantel, die Decken, in die ich ihn wickle. Der Urin ist niederosmolar und wässrig, er riecht auch nicht.
Es gibt nicht viel Auswahl an Krankheiten, die diese Symptome zeigen. Die beste davon (rein von der Prognose her) ist Diabetes. Aber schon ein bisschen entlegen... Ich vermute eher FIP, FIV oder ein malignes Lymphom, wo immer das sich bei ihm manifestiert. FIP ist unwahrscheinlich, vor zwei Jahren hatten wir einen komplett FIP-freien Bestand.
Vorgestern hat Paul gehustet. Gestern hat Gretel geniest. Sekunden später war Bisolvon über ihrem Futter und das Lysin-Zeug gegen Viren. Vor drei Wochen hätte ich nicht mal registriert, dass sie husten. Inzwischen weiß ich, dass ich ganz sicher nicht mit drei Tieren umgehen könnte, die krank sind. Einer allein absorbiert soviel Aufmerksamkeit, dass meine Bude aussieht wie ein Handgranatenwurfstand mit medizinischem Schwerpunkt.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Zwei...

Tierarztbesuche weiter, und das Mäuschen rotzt und hustet und röchelt. Katzenschnupfen, und zwar mindestens mit Calici-Viren, ein komplett entzündetes Mäulchen, alles voller Beläge, die offenbar Schmerzen verursachen. Eine bakterielle Infektion hat sich oben drüber gelegt. Die Nase ist so verstopft, dass an Trinken nicht zu denken ist.
Ich bin diesmal mit sämtlichen Medikamenten als Injektionen nach Hause gegangen. Da er nicht mal Forelle oder Tunfisch frisst, ist natürlich gar nicht damit zu rechnen, dass er Medizin nimmt. Flüssigkeit kriegt er subkutan gespritzt von mir, dafür hat die TÄ mr Infusionsbestecke, Ringer-Laktat und Glukose mitgegeben.
Gegen die Virenlast gibt es Lysin. Etwas gegen Schmerzen, Vitamine, Schleimlöser.... und ich kann an kaum was anderes denken als an den kranken Kater.
Zum Glück kann ich ihn mitnehmen ins Büro, so dass er auch hier seine Einheiten bekommt.
Alles doof.

Montag, 24. Oktober 2016

Schon wieder.

Schon wieder schreib ich, schon wieder ist eine Katze krank.
Karl hat irgendeine Pest. Die TÄ sagt, Bronchitis und rhinotracheale Infektion, hat ein Antibiotikum verordnet. Das Tierchen mag nicht fressen und nicht saufen, hat offenbar Halsschmerzen und die Nase verstopft. Ich bin immer wuschig, sobald eins von den Tieren krank ist, und kann damit extrem schlecht umgehen.
Jetzt hockt er hier neben mir im Büro in seiner Box, und wir warten, dass die Praxis aufmacht.
Drückt mir die Daumen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Ähm ja.

Ja ich weiß, ich wollte nicht mehr schreiben. Aber mein Hirn ist irgendwie auf Contra programmiert, es macht nie das, was ich mir vornehme. Vielleicht ist es auch nicht mein Hirn sondern nur die Finger, wer kann das schon sagen. Ich jedenfalls nicht.
In meinem Hirn sitzt die mit den guten Vorsätzen. In der einen Ecke. In der anderen sitzt eine, die das alles komplett spießig findet. Dann gibts ne Ecke mit einer, die besorgt den Kopf schüttelt, jemanden, der konsequent den Stinkefinger zeigt und eine, die den ganzen Tag vorm Spiegel hockt und sich am liebsten abwechselnd einen Sack über den Kopf ziehen oder eine Haarverlängerung basteln lassen würde.
Voll in meinem Kopf.
In dem Stimmengewirr geht es manchmal drunter und drüber, alles brüllt durcheinander, und hält sich die Ohren zu.
Nicht sehr effektiv, die Bande. Manchmal singen sie sehr hübsch im Kanon, meist eher nicht.
Eigentlich hätte ich genug damit zu tun, für Ruhe und Ordnung in mir zu sorgen. Leider zwingt mich die Außenwelt dazu, zu funktionieren wie es einem normalen Erwachsenenleben zukommt.
Das Theater in mir drin sorgt dann zuverlässig fürs Termine verpassen, Sich-nochmal-umdrehen-wenn-der-Wecker-schon-geklingelt-hat, Weiterrauchen, und, und, und.
Doofes Ding, das Hirn.

Wollte ich nur mal erzählt haben.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Nur eins noch.

Also, ich hab ja ne Senseo. Und bin immer begeistert gewesen- bis zu dem Tag, an dem meine vorletzte Maschine einfach ihren Deckel nicht mehr aufklappen wollte. Das war ärgerlich, in Großbuchstaben, und sowas passiert immer
a) abends um zehn
b) morgens, vor der Fahrt zur Arbeit und noch vor dem Duschen oder
c) am Wochenende.
Also hab ich mir eine neue gekauft.
Als ich diese aufstellte, einmal Wasser durchgelaufen war und der erste Kaffee duftend in die Tasse troff, hörte ich hinter mir ein leises, seufzendes "Plopp".
Und die alte Maschine hatte ihren Deckel selbst gelöst.
Doofes Ding.

Am Montag Abend nun war die aktuelle Senseo ein Opfer der vierteljährlichen Entkalkungsaktion im Hause Lily, und ich wollte gerade zwei alte Pads einlegen, die eventuelle Kalkpartikel auffangen sollen, als ich feststellte, dass Fall a) eingetreten war.
Der Deckel rührte sich keinen Millimeter. Und es war abends.

Diverse Internetseiten und -Tricks später hatte sich immer noch nix getan, und die bei Anschaffung recht teure Senseo quadrante machte keinerlei Anstalten, ihren Deckel zu bewegen. Woraufhin ich sie über Nacht stehen ließ, damit sie Zeit hatte, ihr Verhalten angemessen zu bedauern.

Was sie nicht tat. Am Dienstag Morgen musste ich den Kaffee per Hand aufbrühen. Das hebt die Laune, da kommt Stimmung auf.
Dienstag Mittag stand ich im Elektroladen, der ein "Wir reparieren Kaffeemaschinen"-Schild draußen stehen hat. Der freundliche Kaffeemaschinenservicemann teilte mir dann mit, dass er da auch nix machen könne, wenn die Internettricks nicht klappen (Zahnseide, Luftpumpe...). Die einzige Chance sei rohe Gewalt, und das führe eher dazu, dass der Deckel zerbräche oder der Hebel abreiße.Ich konnte ihm nur zustimmen, und entschloss mich dann zur Anschaffung einer neuen Nichtsenseo. Die hab ich Dienstag Abend nach Hause geschleppt, in der Erwartung, während des ersten Spülgangs das bekannte, seufzende Plopp zu hören.
Was jedoch nicht geschah.
Der neue Vollautomat ist meine ganze Freude und der ganze Stolz meiner nachklimakterischen Jahre.
Ich trinke Kaffee in rauen Mengen, die Katzen werden sich irgendwann an das Geräusch des Mahlwerks gewöhnen.
Ich jedoch werde mich nie an das seufzende Plopp gewöhnen, dass die Senseo heute morgen von sich gab.
Zur Strafe kommt sie nicht in den Müll. Sie wird jetzt zu Ende entkalkt, dann entleert und kommt in die Reserve, für den Fall, dass der Automat in der Wartung ist.
Das hat sie jetzt davon.

Montag, 10. Oktober 2016

So.

"So" ist immer ein ominöser Anfang. Hier führt er zu etwas, worüber ich seit längerm nachdenke- einem Ende.
Und zwar zum Ende dieses Blogs. Ein bisschen wehmütig, aber überwiegend erleichtert möchte ich mich von euch allen hier verabschieden, euch danken für die langen Jahre des Hiermitlesens, die zivilisierten und freundlichen Kommentare, viel Zuspruch, und viele Kontakte, die immer noch eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen.
Am 30.09.07 hab ich das erste Mal geschrieben, und 1.346 Postings, 6747 Kommentare und 172139 Seitenaufrufe später bin ich ausgeschrieben, so fühlt es sich zumindest an.
Viele Blogs, die mal in der Roll waren, sind nicht mehr online, besonders fehlt mir Helen, von Everyday Stranger, die schon vor ein paar Jahren aufgehört hat. Britta aus Norddeutschland fehlt. Paterfelix denkt ans Aufhören oder hat das schon getan, der Klapsenschaffner ist aus meinem täglichen Leben nicht wegzudenken, schreibt aber auch seit Jahren nicht mehr.  Euch Andere, Meise, Frau Vau, Paula... werde ich weiter lesen. Auch der Blog hier wird nicht verschwinden, einfach, weil ich mich vielleicht auch noch mal schwindelig lesen will an meinen eigenen Texten, wer weiß.
Und wer weiß auch, ob ich nicht eines Tages einfach wieder da bin.

Bis dahin wünsch ich euch das aller-, allerbeste.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Herbscht ist.

Bis zum Wochenende war ein superschönes Wetter zum Fotografieren, und vor allem in meiner letzten Urlaubswoche habe ich mir die innerfamiliären Aufgaben vom Hals gehalten und bin losgezogen- diesmal mit dem Handy, nicht mit der großen Kamera.
Nun ja, das ist eigentlich im großen und ganzen recht gut gelaufen. Allerdings sind die Bilder, die auf 3 Zoll zusammengequetscht toll aussehen, oft nicht so brüllerhaft, wenn sie dann auf Bildschirmgröße aufgeblasen werden. Da merkt man dann schon die Grenzen der Objektive...
















Das schillernde auf den letzten zwei Bildern ist die örtliche Algenpest. Abgesehen davon, dass das bestimmt die Gärtner nicht erfreut, ist es ein hübscher Anblick. Oder? Seit Jahren versucht man, diesen Algenwuchs mittels Be-Sauerstoffung des Wassers zu verhindern. Aber da die umliegende Landschaft den Wasserwechsel durch die Teichzuflüsse nicht ausreichend sicherstellen kann, bringt das nicht viel. Der Teich hat dadurch zwar im Sommer ein paar hübsche Fontänen, das war es aber auch. Vielleicht ist auch hier die Umgebung durch die Bergschäden so abgesackt, dass eben keine Zuflüsse mehr da sind, vielleicht hat das ganz andere Gründe, wer weiß das schon.
Innerfamiliär hat sich so langsam etwas Ruhe eingestellt. Wenn die Person, um deren Wohl und Wehe in den letzten Jahren fast alle Aktivitäten kreisten, plötzlich wegfällt, dann ist das schon merkwürdig. Eine Weile kreist das noch weiter, durch die anstehenden Aufgaben von Beerdigung, Formalitäten etc... dann hört auch das auf. Und dann? Am Sonntag ist das Sechswochenamt, danach ist erstmal gar nichts mehr. Natürlich, der Grabstein wird aufgestellt, das Gras über dem Wiesengrab wird wachsen. Aber oft und oft, und so geht es auch jetzt schon, kommt irgendein Anlass, bei dem einem einfällt, dass man jetzt schnell nach Hause muss, weil man die Betreuungsperson bei Papa ablösen muss. Oder, dass jetzt der Termin für die Schrittmacherkontrolle ist, oder dass Dienstag ist, und er sein MTX benötigt. Dann fällt mir oft erst später ein, dass man diese Termine jetzt ignorieren kann oder muss. Ein Gefühl der Traurigkeit lässt mich dann oft innehalten und darüber nachdenken, wie unterschiedlich die Menschen meinen Vater wahrgenommen haben, und wie wenig ich ihn kannte. Mir war der zerbrechliche alte Herr mit seiner Schwäche und seinen Exzentrizitäten viel vertrauter als der Mann, der offenbar weit und breit für seine Offenheit, seine Freundlichkeit und seine Hilfsbereitschaft berühmt war. Seinen trockenen Humor hab ich oft als Feindseligkeit empfunden, und ich gebe gerne zu, dass ich jahrzehntelang mehr Angst vor als Respekt oder Zuneigung zu ihm hatte.
In den letzten Wochen vor seinem Tod war er oft viel klarer als in den Jahren zuvor- einer der Ärztinnen, die mittels Erkundigung nach seinem Vornamen sein Maß an Desorientierung überprüfen wollte, hat er noch gesagt: "Wenn ich sagen würde, ich hieße Franziska, so könnten Sie mich der Lüge bezichtigen" (Original so). Da er einen Sprachfehler hatte, hat er viele Sätze so umgebaut, dass er ohne die problematischen Laute etwas Sinnvolles zustande kriegte, und das führte halt oft zu einer sehr gewählten Sprache, die merkwürdig aufgesetzt und/oder ironisch distanziert rüber kam.
Das letzte, was er überhaupt gesagt hat, war "Nei-en!" auf meine Frage, ob er noch etwas Wasser haben wolle. Nun denn, das haben wir respektiert, nicht ohne uns immer zu fragen, ob wir da nicht jemanden verdursten lassen- es hat, trotz allem, Überwindung gekostet, die Patientenverfügung umzusetzen. Denn das muss man als Angehöriger tun, und deutlich damit wedeln. Das ärztliche und pflegerische Personal in den Kliniken hat das Tun gelernt, nicht das Nicht-handeln. Den Menschen fällt es schwer, nicht zu reagieren, nicht tätig zu werden und jemanden sterben zu lassen, vor dessen Tür der Tod schon steht. Das Loslassen ist dann Aufgabe der Familie.