Mittwoch, 14. April 2010

In eigener Sache, Teil 2

Vielen lieben Dank für eure Worte, ihr könnt euch kaum vorstellen, was das ausmacht. Momentan krachen hier die Fassadenteile mit Macht zu Boden- einerseits gut, weil es Kraft kostet, hinter so einem Panzer herzumarschieren- leider muss man den selbst schleppen, da hilft kein Geh-Rollator- andererseits beängstigend, weil das natürlich auch ein Filter für vieles ist. So muss ich mich jetzt damit auseinandersetzen, dass auch andere endlich (*hahaha*) merken, dass ich nicht die bin, als die ich mich lange verkauft habe, bzw. verkaufen wollte.
Wie dem auch sei. Kraft wird freigesetzt, die ich prompt heut nachmittag schon wieder in die Kamera fließen ließ. Und ein paar Bilder mag ich euch nicht vorenthalten... Es folgt das Kapitel:


Im Garten meiner Schwester



Das ist Agathe, die sich von mir nicht taufen lassen wollte. Kaum sind die Temperaturen im zweistelligen Bereich, kann man sie schon wieder sehen, die Spinnentiere. Leider noch keine Hummeln, dafür war es wohl noch zu kalt.


Bereits etwas angejahrt, der Baum, aber entschieden malerisch.


... und hier nochmal von Nahem.


Ohne Worte, nur GELB.



Gelber.



Am gelbsten.


Hasenbrot nennt man das hier.


Und das sieht so richtig unschuldig aus.


Selbst das Grün ist spannend bei diesen Blumen (Anemonen? Keine Ahnung)


Die sind fast ordinär.


Der Baum ist ein Traum.



...das findet die Sonne auch.


Schachbrettblume, was sonst?


...und Traubenhyazinthen.



Kühle Tulpenträume.



Und frisch gerunzelter Rhabarber.


Der Steingarten.


Mehr Steingarten.


Und noch mehr, ihr wisst schon, Steingarten.


Wieder da: Die Zugvögel. Jedenfalls ziehts da noch, wo er steht.


...wohingegen der die Sonne genießt...



...und die zwei recht missvergnügt aus der Wäsche schauen.

Die hier bringt so schnell kein harter Winter um-

...ebenso wenig wie Moose, Flechten und Pilze.

Und auch für alles, was da noch kommen will...


..ist immer noch ein Zimmer frei.

Bleibt nur die Frage:



Geschah ein Mord?


Euch einen schönen Abend, wünscht




In eigener Sache.

Wie ihr vermutlich bemerkt habt, hat meine Postingfrequenz rapide abgenommen. Bisher konnte ich es an manchen Tagen kaum erwarten, an die Tasten zu kommen, und in meinem Alltag lief eigentlich ständig ein Mitschnitt.


Das hab ich verloren, so scheints. Ich würde gern posten, aber es geht derzeit einfach nicht so oft, weil es mir nicht gut geht. Die beste Therapeutin ever hat inzwischen eine Kollegin bekommen, die rezeptpflichtige Dinge verschreiben darf, was sie auch getan hat, und so dosieren wir derzeit Citalopram bis zur Erreichung einer therapeutisch wirksamen Menge auf. Das ist sicherlich zum Teil schuld daran, dass mir manchmal einfach nichts einfällt, teilweise auch daran, dass ich ein erheblich höheres Schlafbedürfnis habe und dem auch nachgebe, wo immer das geht.

Als Ergänzung zu den Medikamenten warte ich derzeit auf die Aufnahme in eine psychiatrische Klinik. Einweisungsgründe sind chronisch rezidivierende Depressionen sowie erhebliche Erschöpfung (Burnout).

Es gibt ein paar wirklich gute Freunde, die mir im Alltag beistehen, wo sie das können (das ist oft nicht sehr viel, aber das liegt an der Erkrankung), und meine Chefin weiß natürlich auch Bescheid.

In den nächsten Wochen wird also hier vermutlich wirklich nicht mehr soviel geschehen, und dafür bitte ich um Verständnis. Ob und in welchem Umfang ich in der Klinik Internetzugriff haben werde, weiß ich nicht. Das wird sich demnächst klären. Aber eine Internet-Abstinenz für eine Weile wird mir sicher auch gut tun, mal ganz abgesehen von ärztlicher Anweisung, was das betrifft. Wer hier weiter lesen möchte, muss sich also auf längere Stille einrichten.

Ich würde mich freuen, wenn ihr trotzdem von Zeit zu Zeit hereinschaut- ich werde noch eine Weile zu Hause sein und sicher noch ein paar Mal was schreiben oder Fotos einstellen.

Bis zum nächsten Posting gehabt euch wohl, zusammen.



Die




Sonntag, 11. April 2010

Zweiter Post für heute, wieder mit Fotos.

Also. Ich werd ihn nicht leid, diesen Frühling, nicht nach diesem entsetzlich langen Winter. Obwohl...

...es waren satte drei Grad plus heute morgen. Dass dieser Bach fließt, grenzt an ein Wunder:-)


Blätter drängen mit Macht an die Luft, und sehen fast schon lecker aus. Man kann die Kaninchen mit etwas Mühe gut verstehen.


Das ist mit ziemlicher Sicherheit die Frau Ente von neulich. Der Gatte schlüpfte anderwärts durchs Unterholz, war aber schneller als meine Kamera, die Kälte nicht besonders gut abkann.

Der Herr (oder auch die Dame? Keine Ahnung!) hat ordentlich Radau geschlagen, beim Über-die-Wiese-rennen. Aber vermutlich wollte das Tier nur auf die kalten Füße aufmerksam machen.


Kein Frühling ohne die.



Das hat mir so gut gefallen...



...dass ihr noch ein zweites davon ansehen müsst. Was gäbe ich für ein anständiges Makro.


Der Weg hier ist im Winter beinahe schöner.


*seufz* Wenn ich bloß noch wüsste, was das ist. Sieht nach Kirsche aus. Wenn, dann ist es ein wild wachsender Baum.

Da sieht man etwas mehr vom Baum an sich. Echt schwer ramontisch. Oder so :)


Nach der Heimat woll'n wir wieder--- der steht bei mir im Vorgarten, ein großer Strauch, von dem ich ebenfalls keine Ahnung habe, welcher Art er angehört. Aber schön ist er.


Harte Spitzenlichter. Aber er blüht, der Ranunkelstrauch. Zumindest nennt man ihn hierorts so.


... und der wächst vor meinem Balkon. Das ist der Landeplatz für alle Vögel, die in den Futterhäuschen der Nachbarn sich ihr Frühstück holen, und demzufolge ein Augenschmaus für mein Gekatze.
Ein Augenschmaus. Obwohl sie vermutlich die Vögel zum Fressen gern hätten. Wenn ich sie ließe:)


Geht raus, und genießt die frische Luft, wenn es irgendwie geht.

Meine Fans.


Wenige haben sich als so resistent gegen meine etwas unglückliche Art der Kontaktpflege erwiesen wie sie. „Etwas unglücklich“ bedeutet in dem Zusammenhang, dass ich, gerade wenns mir nicht besonders gut geht, oft einfach in Schweigen verfalle, was gern als Desinteresse gedeutet wird und zu (zu Recht) angepissten und unzufriedenen Gegenübern führt.

Wenige haben mir soviel Wärme gegeben, tatsächlich und bildlich gesprochen.

Wenige sind für mich so gut durchschaubar wie sie. Da Andere mir oft ein Rätsel sind, find ich das gut! Ja!

Reine Anwesenheit garantiert schon Zufriedenheit. Wenns was zu futtern gibt: Noch besser. So anspruchslos ist sonst kaum jemand.

Sie umgeben mich, und ich fühl mich nicht einsam. Sie albern herum, und bringen mich zum Lachen.

Auch wenn ich das für nichts und niemand anderes tun würde, muss ich das Haus manchmal verlassen. Für sie.

Man sollte sie zu Menschen ehrenhalber ernennen, die Vier.
Paul.




Eddie.




Karl.



Und Emily, la vielle grande Dame.



Schönen Sonntag, euch allen,



Lily

Freitag, 9. April 2010

Spring at last.

1. Nun will der Lenz uns grüßen,

von Mittag weht es lau;

aus allen Wiesen sprießen

die Blumen rot und blau.





Draus wob die braune Heide

sich ein Gewand gar fein

und lädt im Festtagskleide

zum Maientanze ein.





2. Waldvöglein Lieder singen,

wie ihr sie nur begehrt;

drum auf zum frohen Singen,

die Reis` ist Goldes Wert.

Hei, unter grünen Linden,

da leuchten weiße Kleid!

Heija, nun hat uns Kinden

ein End all Wintersleid.
 
 
 
 
Ostern ist entschieden etwas Besonderes, findet
 
 
 
 

Montag, 5. April 2010

...

It's the small things that build a big world.



Einen schönen Frühling!

Freitag, 2. April 2010

brb

...ist ein Akronym für be right back- ich werd bald zurück sein.
Einstweilen euch allen ein schönes Osterfest.
Wer beten kann und mag, soll das bitte für Svenja tun, der es überhaupt nicht gut geht. Claudia hat mitgeteilt, dass nach einer zweiten, notfallmäßigen OP inzwischen ein wichtiges Organ seinen Dienst eingestellt hat.

Bis Montag,

Donnerstag, 1. April 2010

Name

des Monats März.

Trommelwirbel.



Raven Wilfried.



Was haben wir gelacht.