Freitag, 24. Februar 2012
Zu Unrecht
Sonntag, 19. Februar 2012
Zehn
Freitag, 17. Februar 2012
Wartungs- und Pflegearbeiten
Meine Dauerlösungen gehen nur so weit. Es gibt allerdings Leute, die sich zum Beispiel Lidstrich oder Lippenkontur als Permanent-Make-up tätowieren lassen. Uäähhh- selbst wenn man mir garantieren würde, dass die stechende Person nüchtern ist und das gelernt hat und so: Wie kann man einen anderen Menschen mit einer Nadel in die Nähe seiner Augen lassen? Noch dazu mit Farbe dran? Bei aller Liebe zu eingesparter Zeit: Dann ginge ich lieber ohne Lidstrich raus als so. Mach ich ohnehin oft, weil das Zeug manchmal im Auge landet. Und das tränt dann.
Mittwoch, 15. Februar 2012
Bissel drauf rumspringen…
Sonntag, 12. Februar 2012
Grau
Der Tod gilt als schwarzer Fürst, voller Dramatik und so- oder, wenn man Menschen mit Nahtoderfahrungen Glauben schenken darf, dann ist dort, jenseits des Lebens, ein Pfad ins Licht.
Meiner Erfahrung nach ist der nahende Tod weder schwarz noch leuchtet er. Der Weg dorthin ist vielmehr grau, und ultimativ still und weich. Angst macht er mir nicht. Im Gegenteil, oftmals war dieses Bild sehr anziehend. Ruhe versprechend. Das Ende aller Dinge. Und auch das Ende der Angst, der Sorgen, der Mühe.
Dagegen kann nur wenig bestehen bleiben von den Dingen, die das Leben so zu bieten hat. Die wenigsten Erfahrungen sind nur positiv, wenig ungetrübte Freude herrscht auf der Welt, und es existiert kaum etwas, was die Mühe des Aufstehens wert ist.
Ein paar Dinge und ein paar Eindrücke aber, die bleiben und die halten mich hier:
Das bepelzte Doppelkinn von Paul, wenn man ihn krault- und sein hingerissener Gesichtsausdruck. Die Art, in der Emily ihre Tatze auf meinen Arm legt, der sich an mich drückende Eddie.
Und die Freude in der Stimme eines Menschen, der offenbar gern mit mir spricht.
Solange das so ist, bleib ich.
Freitag, 10. Februar 2012
Saukalt…
Andersrum ausgedrückt: Der Bund zahlt den Gemeinden einen pauschalen (Anteils-) Betrag dafür, dass die Miete von Hartz-IV-Beziehern übernommen wird (keine freiwillige Leistung, irgendwo müssen die Leute ja wohnen). Diese Pauschale wird zur Grundlage genommen, um wiederum eine prozentuale Pauschale zu bilden, aus der die Gemeinden dann die Kosten für Bildung und Teilhabe bezahlen. Da bemisst man die Kosten für Äpfel an den Aufwendungen für neue Streu im Hühnerhaus. Oder so. Man hätte vermutlich mit der gleichen Berechtigung einen Schlüssel erfinden können, der auf die Dichte von Kaugummiautomaten je laufendem Kilometer der Gemeindestraßen zweiter Ordnung abstellt.
Dienstag, 31. Januar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Die Geschichte von David
Grenzenloses Verständnis hingegen ist, meiner Meinung nach, ebenso auf keinen Fall geeignet, irgendwem auf Dauer zu helfen, in seiner Umwelt zurecht zu kommen.
Kind nach Kind wurde aus dem elterlichen Haushalt geholt, die ersten wegen Misshandlung und Vernachlässigung, und David irgendwann, weil man seiner Straffälligkeit mangels Lebensjahren nicht per Gefängnis oder Arrest begegnen konnte.
Nein.
Anderthalb Jahre später ging er direkt von ihrem Haushalt in den Knast.
In den letzten fünf, sechs Jahren hab ich nichts von ihm gehört, und auch bei aufmerksamer Zeitungslektüre nichts gelesen, was auf größere kriminelle Unterfangen hätte schließen lassen. Immerhin.- Er hatte Potenzial!
Donnerstag, 26. Januar 2012
Die Lily…
Heute morgen war der Ticket-Leser im Eimer. Daraufhin hat Timo an jeder Haltestelle erst Verrenkungen gemacht, um nachzuschauen, ob das Ding immer noch kaputt ist. Dann hat er jedem der gefühlt einhunderttausend Fahrgäste gesagt, dass das Ding kaputt sei, und sie möchten doch bitte weitergehen. Nicht, dass das nicht auch auf dem Ticket-Leser- Bildschirm selbst zu lesen gewesen wäre.
Montag, 23. Januar 2012
Mittwoch, 11. Januar 2012
Paul
Paul ist ein Gemütsmensch.
Fig. 1: P. wie er leibt und lebt. Und sich unter meiner Schreibtischlampe sonnt (die wird sehr warm) |
Ja wirklich, das ist er.
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Paul, mit Mütze. Ich habe sie anschließend von seinem Kopf herunternehmen müssen. Sie war NICHT angeklebt oder sonstwie befestigt... einfach nur draufgesetzt. |
Und jetzt muss ich wieder an mein neues Spielzeug (ein Kindle. So toll.)
DieLily.
Samstag, 7. Januar 2012
Wie man's richtig macht, Teil zwei
Mittwoch, 4. Januar 2012
Hop oder Top
Sonntag, 1. Januar 2012
Wie man's richtig macht, Teil eins.
Samstag, 24. Dezember 2011
Kollateralschäden
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Kalashnikov-Day
Dienstag, 20. Dezember 2011
Heiligste...
Montag, 12. Dezember 2011
Krisen
...krieg ich, wenn ich die Stimmen höre.
Die andere Stimme sagt „Theeee Chemical Company“ (das ist BASF). Ich habs anders gelernt- der Artikel wird nicht mit einem „i“ am Ende ausgesprochen, sofern der folgende Begriff mit einem Konsonanten beginnt. Erleuchte mich, wer immer es besser weiß: Das ist doch ohrenschmerzenerzeugend falsch, oder?
Schönen Montag!
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Das Haus...
in das ich täglich zur Arbeit gehe:
So siehts aus, wenn ich morgens um die Ecke komme... |
Liebe Grüße,
Lily
Was tun, wenn…?
Was tut ihr, wenn euer Metzger gehackten Frosch anbietet? Das Ordnungsamt Fischinnereien hat, und die Imbissstube Pommes sachlich?
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Ex omnibus, sowie „Zurück im Mutterhaus“
Mittwoch, 30. November 2011
Und pass auf dich auf…!
Freitag, 25. November 2011
Kindheit (Teil 4324,5)
Schickt mich die Mutter die Hühner zu weiden
Dienstag, 22. November 2011
Ein Mädchen wundermild
Das sah dann so aus, und damit verabschiede ich mich für heute
Dieses Sprüchlein, klein und fein, schrieb eure Freundin
Donnerstag, 17. November 2011
Ich sammle...
neue Wörter.
1: Autsourcung
Ich habs laut vorlesen müssen, und dann musste ich immer noch lachen. Zu vermuten ist, dass die Erfinderin dieses Ausdrucks einen an der Waffel hat.
2: Wirklichkeitsberechnung
Gemeint war sowas wie Wirtschaftlichkeit, aber vielleicht auch Wirksamkeit? Keine Ahnung, aber es macht sich gut in einer behördlichen Stellungnahme.
Diese Berechnung erinnert mich an meinen alten Video-Recorder: Der hatte eine Taste mit der Aufschrift "Reality Regenerator". Ich hab leider nie herausbekommen, was diese Taste konnte. An meienr Realität jedenfalls hat sich nie was geändert, wenn ich draufgedrückt habe.
Alles Liebe am Donnerstag,
Lily
Donnerstag, 10. November 2011
The benefit of public transportation- revisited.
Samstag, 5. November 2011
Das mit den Klammern funktioniert nicht...
Die Arbeit ist komplett neu. Vor meinem Klinikaufenthalt war ich als Sachbearbeiterin bei einem Jugendamt beschäftigt (nicht an der Sozialarbeiterfront, sondern bei den Leuten, die den Eltern Geld dafür abnehmen, dass ihre Kinder in Einrichtungen und bei Pflegeeltern leben). Nach mehr als zwanzig Jahren hat mich da der Burnout erwischt- der und die Tatsache, dass Fallroutine, wie sie erforderlich war, absolut nicht mein Ding ist.