Mittwoch, 26. Juni 2013

Njam...

Äußerst lecker, auch für Gemüse-roh-Bevorzugende wie mich: Netto, Beste Ernte "Grüne Mischung extra zart". Erbsen, Bohnen, Broccoli (wenig) und Rosenkohl (viel, zart), mit einem Klecks Butter (anstelle der kletschigen Sauce). Ansonsten nur etwas Zucker, Salz und Pfeffer dran... ab in die Microwelle und nach 7 Minuten ist das fertig. Esse ich oft ohne irgendwas dazu. Heute Mittag gab es Basmati als Beilage, den ich erst 7 Minuten mit der halben üblichen Menge Wasser in die Welle gestellt habe, und daran anschließend das TK-Gemüse drauf, nochmal 7 Minuten auf dem Drehteller-Karrussel und schon war die Lily sehr, sehr glücklich.
Außerdem hab ich mir heute gegönnt
a) ein neues Telefon (alle meckern, dass das alte so schlecht verständliche Sprache macht) und
b) einen Satz PC-Lautsprecher (Logitech, die billigsten- das reicht für alte Ohren allemal).
Ach, und drei Tüten Kaffeepads vom Hersteller meiner Kaffeemaschine. Ab und zu muss der Kaffee mal ein stärkerer sein, und das ist sowohl bei der Herstellermarke der Fall, als auch bei den Tchib*- Pads.
Konsumrausch hier im Hause Lily...
Die Katzen sind hochzufrieden mit den ganzen kleinen Schächtelchen und Tütchen (Gretel hat soeben mit einer Schachtel am Eckzahn das Wohnzimmer verlassen) und ich mit brummfreien Lautsprechern und einem zumindest optisch gelungenen Telefon. Es KANN gar nicht schlechter sein als das, was ich vorher hatte. Wünscht mir trotzdem, dass es nicht nur ein bisschen besser ist.

Einen schönen Mittwoch euch allen,

DieLily

Montag, 24. Juni 2013

Sehr schöner Versuch


Jetzt hats mich auch im Büro erwischt:

Sehr geehrte Visa/MasterCard,

Aufgrund einer automatischen Kalibrierung in Ihren Kundendaten
Vergleichen Statistiken, die Gefahr
Classified Nichtzahlung für Ihr Konto zu überdurchschnittlich

Um weiterhin die einfache Nutzung Ihrer Visa/MasterCard Konto
bitten wir Sie, Daten - als Sicherheit gegen Verluste - bei uns neu registrieren.

Sie können Ihre Daten mit Hilfe des beigefügten Formulars.

Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten entschuldigen
Vorgehensweise ist nicht auf den zunehmenden Betrug
erforderlich.

Am besten gefällt mir der letzte Satz. Allein schon für die Schlampigkeit dieses Versuchs sollte man die Leute kräftig beuteln.
Schönen Montag noch, alle Ihr da draußen!

Vonne
Lily

Samstag, 22. Juni 2013

Kopfkraulbürstendinger

Kennt ihr diese Draht-Dinger mit der kleinen Griffstange, mit der man sich und anderen den Skalp massieren kann? Sehen ein bisschen aus wie ein Schneebesen, dem man die Schlaufen unten abgeknipst hat. Vorhin setzte ich mir meines auf und wollte gerade damit beginnen, mir ein bisschen das Köpfchen zu streicheln, als das Telefon klingelte.
Nach dem Telefonat wollte ich dann einkaufen fahren.
Zum Glück ist mein Auto nicht so groß, sonst hätte ich vielleicht beim Einsteigen nicht gemerkt, dass ich das Drahtding noch auf dem Kopf hatte. Und ihr hättet wieder Geschichten aus der Ballerburg lesen können.


 Hmpf, meint
dieLily.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Abschied/ Farewell

Nachdem sie es seit einem Jahr angekündigt hat, hat Shannon am Samstag aufgehört zu bloggen.
Ich hab dort mitgelesen seit 2006, sie ist und bleibt für mich ein Leuchtturm in der bloggenden Landschaft- und wenn sie die Texte nicht aus dem Netz nimmt, werde ich auf jeden Fall von Zeit zu Zeit wieder dort sein...

After announcing her farewell to the world of blogging, Shannon from Everydaystranger closed down her blog on saturday. I read there since about 2006- she has been a landmark in the blogging world for me ever since. I feel sad, and I surely will return to enjoy the beautiful and poetic language and the great pictures.
I'll miss you, Shannon- take care.

Lily

Dienstag, 11. Juni 2013

Gastposting! Von Steffen!



Herrschaften, letztens dachte ich über einen Tapetenwechsel nach, und prompt tat sich, beinahe wie ein Zeichen, eine Möglichkeit auf.
Natürlich habe ich sofort mit einer Initiativbewerbung reagiert. Hier ist sie....

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie ich aus gut unterrichteten Quellen vernahm, ist in Ihrem Betrieb eine Stelle vakant, wie man so schön sagt.
Da ich mir sicher bin, in Ihrem Hause eine gute Figur zu machen, bitte ich Sie hiermit um die Gelegenheit eines persönlichen Gesprächs und/oder die Möglichkeit eines Betriebspraktikums als Papst.
Ich hoffe, Sie lassen sich nicht von meinen protestantischen Wurzeln auf's pastorale Glatteis führen, denn ich war bereits früh in beiden Kirchen zu Gange. In der katholischen Dorfkirche wurde mir drei Jahre in Folge die Ehre zuteil, zum "Messdiener der Herzen" gewählt zu werden. (anbei zum Beweis mein "Messdiener der Herzen" - T-Shirt...wenn es keine Umstände macht, hätte ich es gern wieder zurück.)
Des Weiteren kenne ich 2 Marias und einen Josef, kann dies ein Zufall sein? Ich glaube nicht.

Selbstverständlich habe ich mich mit der Arbeit meines Vorgängers befasst und in diesem Zusammenhang, sage und schreibe, acht Mal den Film "Der Exorzist" geschaut.
Ich bin, sozusagen, auf alles vorbereitet und auf das Schlimmste gefasst.
Außerdem ist ein gesundes Misstrauen kleinen Mädchen gegenüber immer von Vorteil.
Auch in der Aufzucht von Nachwuchskardinälen habe ich mich bereits belesen und ernähre mich beinahe ausschließlich von Oblaten.
Selbst in der Freizeit mache ich keine Pause in meiner Passion. Dieses Jahr zu Fasching teilte ich als Moses die Massen vieler Faschingsbälle. Natürlich adäquat verkleidet, mit meinem original zertifizierten Charlton-Heston-Echthaarbart.
Die Tatsache, dass ich Deutscher bin, wie der Herr Ratzinger (wie spricht man ihn denn jetzt eigentlich an? Papst a.D. Ratzinger? Ehemaliger oberster Hirte Ratzinger? Dem Herrn sein früherer Mitarbeiter des Monats?) gedenke ich zu einem Vorteil zu wenden. Wenn alle sagen: "Jaaaaa der Ratze war doch schon Deutscher...jetzt kann doch auch mal ein anderer den Urbi et Orbi intonieren."
Da sag ich, dass nicht mehr outgesourced wird. Schluss mit dem ewigen "Bäumchen wechsel dich", da ist ja gar keine Richtung mehr drin. Heute der, morgen der andere. Nee nee, so ja nicht. Was sollen denn die ganzen Kirchenbesteuerten denken? Gestern saß der Ratze fest am Ruder und heute ist's schon wieder ein anderer. Ja, und was ist morgen?
Denen schmettere ich entgegen: "Wir machen das jetzt Medici-Style. Bleibt alles in der Familie!"
Auch mit der Papstwahl wäre es vorbei. Kein tagelanges Warten auf das weiße Rauchwölkchen. Der Herr Ratzinger hätte einfach auf einen gedeutet und gesagt. "Der da!"
Tja, und "Der da" wäre dann der Papst gewesen. Ist ja schlussendlich der Wille des kirchlichen Oberschwergewichts, des Papstes himself.

Ach ich verquatsche mich schon wieder, aber auch das kann mir ja nur zu Gute gehalten werden. Dann stehe ich wenigstens nicht mit vergessenem Text vor Tausenden Menschen da und fange an mit "...äh...ja, nun...Hmm...puh, tja, und wie geht's Euch so?"
Nein, mache ich nicht. Ich werde da eine Stehgreifpredigt vom Stapel lassen, dass die Massen nach einer Zugabe verlangen. Des Weiteren bin ich gerade erst 40 - will sagen: Ich hab noch echt lange Zeit, um Gutes zu tun und den obersten Brückenbauer zu geben. So ein bisschen Vitalität im Amt hat noch keinem geschadet.
Bei mir fragt sich keiner, ob ich nach dem Kuss auf den Boden wieder aufstehe. Mit ein wenig Training mache ich sogar einen Salto rückwärts, nur um die staunende Menge kurz darauf zu fragen, was es denn zu essen gäbe.
Nebenbei spreche ich fließend Englisch. Das ist natürlich gerade dann hilfreich, wenn der Bono von U2 mal wieder eine Audienz hat. Mein Vorvorgänger musste sich ja das Geschwätz anhören und murmelte darauf Unverständliches. Nicht mit mir, hier sind klare Worte angesagt. Mit einem kernigen "Piss off, Buddy. I’m the new Pope in town" würde ich ihn in seine Rockstarschranken verweisen.

Gerade hab ich gehört, dass ihr euch da einen Argentinier geangelt habt. Nee, ich bin nicht sauer, ich kann warten. So lange könnt ihr aber die Bewerbung aufheben und drüber nachdenken. Ich klingle ab und zu mal durch, dass ich nicht in Vergessenheit gerate.
Haut rein,
Steffen

PS: Denkt an das T-Shirt!



Liebe Leute, 

der Autor dieser interessanten und lesenswerten Bewerbung sei euch allen herzlich empfohlen- ans Herz gelegt in Form seiner (und Michas) neuer Homepage "Polygaming.de". Dort frönen die Herren nicht etwa der Polygamie, was auch für Empörung unter den an ihnen interessierten bzw. ihnen amtlich zugewiesenen Damen sorgen würde. Nein, sie spielen und schweigen nicht! 
Ich durfte mich da auch schon mal auslassen in Form eines Gastpostings- über Frauen und Computerspiele, aber erst, nachdem ich mich wieder beruhigt hatte. 
Ich hoffe ihr hattet Spaß und geht mit einem Lächeln von dannen :-) 

Schönen Tag euch allen, 

wünscht die Lily
 




Sonntag, 9. Juni 2013

Drei


Ziemlich genau drei Jahre ist es jetzt her, dass ich zu meinem 12-wöchigen Aufenthalt in der Klapse aufgebrochen bin. Kaputt und vollständig fertig nach vielen Jahren Depressionen und ausgebrannt von mehreren Jahrzehnten des gleichen, mittlerweile sehr unbefriedigenden Jobs, trat die Lily an, die Welt zurück zu erobern.
Und, fragt man da, hat sie? Hat's was gebracht, die viele Kohle, die lange Zeit, die vielen Tränen?

Wisst ihr was? Das frag ich mich oft auch.

Die Antwort lautet ja - manchmal.

Ich hab dort so einiges gelernt. Unter anderem, wie man mit Komplimenten umgeht (nicht meine Standard-Ansprache durch andere, aber just in case kann man das ja mal lernen), Kontakte zu knüpfen, ein bisschen Umgang mit Farbe und Pinsel, die eher theoretische Wertschätzung von Routinen und Struktur. Die Praxis bei letzteren hat sich bisher nicht so recht ergeben, aber ich arbeite dran.

„Dran arbeiten“ ist der Allgemeine Seinszustand seit diesen 12 Wochen, hab ich festgestellt.

Sicherlich geht es mir verflixt viel besser, vor allem war das direkt danach der Fall, weil ich einfach total erholt war von der Zeit, in der ich mich um nix als mich selbst kümmern musste. Das war zwar super anstrengend, aber es entfielen Dinge wie Büro, Einkaufen, Kochen, Alleinsein. Eine Menge gutes Essen, serviert von netten Leuten, und ich bin sogar bereit, ein Frühstück zu mir zu nehmen.

Entlassen wurde ich mit der Diagnose „mittelgradige, chronische Depression“ und der Empfehlung, weiter Therapie in Anspruch zu nehmen. Aus verschiedenen Gründen sind alle meine Versuche, das zu verfolgen, gescheitert. Nicht zuletzt, weil mich die Qualität und Diversität der Angebote in der Klinik echt verbrannt haben für die übliche Tiefenpsychologisch orientierte Gesprächstherapie. Im Endeffekt musste ich nämlich erkennen, dass die Jahre der Gespräche selten zu den Ebenen geführt haben, in denen sich bei mir die innerpsychischen Knoten finden. Kunsttherapie und Musiktherapie waren die Mittel, um da was zum Knacken zu bringen, und haben zu sehr weitreichenden Ergebnissen geführt, sind aber nicht so einfach zu bekommen.

Was mir keine Therapie bisher zurück bringen konnte, sind die Jahre, in denen die Krankheit mich für Lernen und Erwachsenwerden blockiert hat. Mir fehlen beinahe alle Gefühle und Erinnerungen bis ich so schätzungsweise 15 Jahre alt war, außer bei schulischen Dingen. Schule war immer sehr positiv besetzt, daran liegt das vielleicht. Das wirklich üble bei diesen verlorenen Jahren ist, dass man nicht weiß, was passiert ist, sondern nur raten kann. Ich vermute also, dass meinem wachsenden und sich entwickelnden Gehirn die Störungen im Stoffwechsel nicht sehr gut getan haben und dass ich auch damals bereits sehr viel Zeit dort verbracht habe, wo ich es noch heute tue, wenn ich mich nicht zusammenreiße: Abseits der Realität. Nicht im Jetzt, nicht im Hier, sondern einfach woanders. Teilweise versponnen in irgendwelche Bücher, Filme, Spiele, aber wahrscheinlich mehr als häufig in Grübelhausen und Sorgenbrunn. Positiv ist, dass mir wer auch immer Schwänke aus meiner Jugend erzählen kann, die mir tatsächlich neu sind, negativ ist, dass man mir erzählen kann, was man will - ich kann es glauben oder auch nicht.

Die üblichen Dinge, die so ein Mensch zwischen 0 und 15 lernt, blieben also außen vor. Mein Verhalten in bestimmten Situationen ist daher oft etwas unangemessen, meist das einer überangepassten 8-Jährigen, deren Hauptanliegen ist, zu beobachten und nicht aufzufallen. Natürlich sind da auch 14-jährige Großmäuler unterwegs, und mit denen kann man sein blaues Wunder erleben.
Bis ich z. B. merke, dass mir Menschen nicht gut tun, ist der Schaden schon da, und die Konsequenz für mich lautet dann, mich zu verpissen und in meiner Burg einzuigeln. Inzwischen weiß ich das aber, und versuche manchmal, das nicht zu tun, denn das Ergebnis in Zeiten des Erwachsenseins ist leider, dass man Kontakte abbricht und keine neuen mehr bekommt, weil man einfach nicht mehr so viele neue Menschen trifft. Offensiv bestimmtes Verhalten einzufordern wird mir aber immer fremd bleiben, fürchte ich. Oder einfach nur entschieden meine Grenzen zu verteidigen... was nicht heißt, dass niemand merkt, wie es „da drin“ aussieht. Das merkt wahrscheinlich jeder, spätestens bei einem meiner seltenen aggressiven Durchbrüche, die dann leider oft soviel Porzellan zerschlagen, dass es nicht mehr kittbar ist.

Meist ist meine Umgebung aber vor mir sicher, weil es dann doch einfacher ist, Aggression gegen sich selbst zu richten- auch so ein doofes Kapitel. Ich hab mir selbst und meinem besten Freund versprochen, niemals Hand an mich zu legen- das kann ich versprechen. Nicht zusagen kann ich, wirklich alles selbstschädigende Verhalten einzustellen. Aber wer kann das schon?

Momentan arbeite ich gezielt daran, meine Angewohnheit, grübelnderweise Horror-Szenarien zu entwickeln, abzulegen und offener gegen das zu sein, was sich tatsächlich abspielt. Das geschieht mittels Atemübungen, meditativen Körperübungen und viiiiiiel Geduld. Des weiteren arbeite ich gegen das Verdrängen und gegen neurotische Voreinstellungen an. Das ist ziemlich spannend, weil es mir schon schwer fällt, überhaupt festzustellen, was eigentlich genau die Trigger sind, die bestimmte Verhaltensmuster und Reaktionen auslösen.

Aber wie dem auch sei: Ich bin mit den letzten drei Jahren zufrieden. Manchmal war ich sehr unglücklich, verwirrt und schief drauf, aber meistens ließ es sich aushalten und das ist doch auch schon mal was.

Oder?

Schönen Sonntag!!
Vonne Lily.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Ostern in den 60-er Jahren...

Wir hatten ja nix. Nich mal Farbe :)
Und das da bin ich, mitsamt der X-Beine, die ich immer noch habe...

Mittwoch, 5. Juni 2013

Heißer Tipp...

Wer sich, wie ich, gerne mal aufregt, der lese bitte das hier.

Oh brave new World...

Donnerstag, 30. Mai 2013

Katzenbilder, 100.001 und 100.002

Ist sie nicht schön? Und inzwischen so zutraulich.

Und Eddie, unterm Tisch auf seinem Lieblingsstuhl.

Sonntag, 26. Mai 2013

Lecker



Dieses Angebot macht mir Groupon:





Ich weiß nur nicht, ob das auch die Reihenfolge der Ereignisse des Abends sein soll. Wenn ja, dann reicht mir die Bleiche, damit ich die Bilder und Geräusche aus meinem Hirn ätzen kann.

Freitag, 24. Mai 2013

Meeeeh.



(Das da oben ist kein Tierlaut, jedenfalls nicht, dass ich wüsste).

Bis auf komische Stimmfühlungslaute, s. o., herrscht hier derzeit Stille.

Im Büro ist keiner, außer mir. In meiner Wohnung ist keiner, außer mir. Das ergibt nicht viele Leute, mit denen man wirkliche face-to-face-Gespräche führen kann. Mal abgesehen von den Katzen.

Irgendwie doof.




Mittwoch, 22. Mai 2013

To Falcon, with Love!

Die Lily                                                              Lilyhausen, 18.05.2013

Lilyhausstraße xy
Kundennummer 1234567890



An Vodafone


Ihre E-Mail vom …….


In Ihrer E-Mail teilen Sie mir mit, dass ich für die Rücksendung Ihres Leihgerätes eine 14-Tages-Frist aus der Kündigungsbestätigung nicht eingehalten hätte.

Es betrübt mich Ihnen mitzuteilen, dass ich eine solche Bestätigung niemals erhalten habe. Mein Vertrag mit Ihnen wurde bereits vor einem Jahr gekündigt, und zwar weil ich den Anbieter gewechselt habe. Die Kündigung wurde durch meinen neuen Anbieter vorgenommen- vielleicht haben Sie das entsprechende Schreiben an diesen geschickt?

Ich nehme diesen Vertragsablauf jedoch noch einmal zum Anlass, um Ihnen darzulegen, weshalb ich den Provider gewechselt habe.

Die durch den Vertrag mit Ihnen zugesicherte Leistung, nämlich HD-Fernsehen, konnten Sie an meinem Wohnort vom Vertragsbeginn an nicht anbieten- weshalb ich zu einem Konkurrenten Ihrer Firma gewechselt habe. Dass die Leistung nicht angeboten werden konnte, wurde mir in Ihrem Vodafone-Shop an der XY-Straße in Lilyhausen auch bestätigt, nachdem ich mehrere Tage lang versucht habe, dem TV-Center etwas anderes als Fehlermeldungen zu entlocken.

Ein um seinen guten Ruf und rechtlich einwandfreies Handeln besorgter Provider hätte dies zum Anlass genommen, die im Jahr 2012 abgeschlossene Vertragsausweitung (und damit auch Vertragsverlängerung) auf eben dieses Produkt HD-Fernsehen rückgängig zu machen, und nicht ein komplettes Jahr lang eifrig die „fälligen“ Beträge von meinem Konto abzubuchen. Den Begriff „Fälligkeit“ setze ich in Anführungszeichen, weil davon m. E. keine Rede sein kann, wenn die Leistung nicht erbracht werden kann.

Eine Auseinandersetzung mit Ihnen habe ich bisher vermieden, da ich aus einer früheren Konfrontation mit einem Ihrer Mitbewerber bereits eine ausreichende Anzahl haarsträubender Schreiben erhalten habe, und einfach keine Lust mehr hatte, mich mit Hotlines, automatisch erstellten Schreiben und dem Lesen von Textbausteinen auseinander zu setzen. Seien Sie jedoch versichert, dass ich jeden Monat in diesem Jahr durchaus versucht war, ein missgelauntes Schreiben aufzusetzen.

Ich bin auch niemals scharf darauf gewesen, Ihr Leihgerät weiterhin in Anspruch zu nehmen, das seit gut einem Jahr auf einem Schrank ein einsames Dasein fristete. Insofern können Sie es gern wieder zurück haben, kein Problem. Und ich kann Ihnen versichern: Es ist so gut wie neu!

Aufgrund der Tatsache, dass ich –wie oben ausgeführt- eine Kündigungsbestätigung niemals erhalten habe und die „Erinnerungsmail“ besonders unfreundlich und patzig daher kam, habe ich mich dann doch noch entschlossen, Ihnen meinen Unmut mitzuteilen, zu Ihrer Information und zu meiner Erbauung. Seien Sie außerdem versichert, dass ich Ihre Leistungen (mit denen ich bis April 2012 sehr zufrieden war) im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter empfehlen werde.


(Die Lily)

... die mehr als gespannt ist, ob sie eine Antwort kriegt.

Sonntag, 19. Mai 2013

Rätsel

Ich muss zugeben, meine Mitmenschen geben mir bisweilen Rätsel auf.
Vorgestern, direkt vor den gefrorenen Pizzas in meinem Lieblings-Lidl, stand eine Frau mit ein paar Freundinnen und die hielten sowas wie eine religiöse Erweckungsveranstaltung ab, jedenfalls hörten sich die Fragmente so an, die man im Vorbeidrängeln so mitkriegen konnte.
"Dem Menschen sind siebzig Jahre gegeben", gefolgt von respondiertem "Ja, ja, so steht es geschrieben", solche Dinge. Und obwohl dieser Gang ziemlich breit ist (ist halt auch ein Riesenlidl), musste man sich wirklich vorbeiquetschen, denn abgesehen von ihrem Altar Einkaufswagen, der quer stand, hielt die Gemeinde auch einen geziemenden Abstand von ihrer Hohepriesterin.
Ich geb zu, ich hab noch einmal eine Schleife um die Mayonnaise gemacht, nur um noch mal böswillig an ihnen vorbei zu ziehen, und das nicht nur, weil ich die Brotbackmischungen nicht finden konnte.
Und dann sind da die Nachbarn. Also eigentlich nur der Nachbar. Sie kann ich nicht Nachbarin nennen, weil sie nie tatsächlich hier gewohnt hat, sondern nur die früher Nachbarin. Hat hier gewohnt, meine ich. Ein etwas stilles Paar, die frühere Nachbarin (fN) und der Nachbar, aber mit einem netten Hund. Dann war er (der Nachbar, nicht der Hund) plötzlich nicht mehr so still, und kurze Zeit später war dann die fN ausgezogen und der Nachbar war weg.
Dann war er wieder da. Mit einer neuen Frau, samt Tochter. Und mit komischen Vorhängen. Die erst kamen, nachdem die Möbel zu großen Teilen weg waren. Man stelle sich neue, aber komische Vorhänge vor, in einer fast leeren Wohnung (vom Parkplatz aus kann man in das Wohnzimmer schauen). Dann haben sie zwei Blumenkästen aufgehängt am Balkongitter, und dann alle Rollläden runtergelassen. Die Blumen müssen aus Plastik sein, denn es ist definitiv keiner in der Wohnung. Außer manchmal, so wie heute.
Dann fährt ein Auto hinten auf dem Parkplatz vor, die Türen öffnen sich und scherzend und schwatzend gehen der Nachbar, die Nachbarin (naja, die Nicht-Nachbarin) und die Tochter in die Wohnung, kommen kurze Zeit später wieder raus und tragen irgendein Teil zum Auto. Heute zum Beispiel eine Satellitenschüssel. Dann holen sie einen Campingtisch aus dem Auto, schleppen den in die Wohnung, kommen raus, und fahren wieder weg.

Zur Krönung des heutigen Erlebnistages darf ich die Versuche von Gretel zählen, sich auf dem Balkon das Hirn zu garen. Alle hellen Katzen hier chez Lily sind sehr darauf bedacht, nicht länger in der Sonne zu liegen als es ein Mensch braucht, um sich einen Sonnenbrand zu holen. Nur meine kleine, anbetungswürdige Dumpfnase von einer dunkel gefärbten Katze liegt mit dem Hinterteil im Schatten und mit dem Schädel in der Sonne. Jedes. Mal.
Versteh einer unsere Mitgeschöpfe.




Samstag, 18. Mai 2013

Well /zweitens.

Einige von euch scheinen dieses Gefühl aus dem letzten Post offenbar zu kennen- und ich hab gedacht, ich sei die einzige zarte Blume, die solcherlei seelisches Aufstoßen hat. Wieder vertan, aber es ist gut, wenn man merkt, dass man nicht allein ist, finde ich.
Ein bisschen hat mich die Frage umgetrieben, warum zu diesem speziellen Zeitpunkt mich diese Episode so beschäftigt hat. Ich hab so etwas schon öfter gehabt, aber direkt in Erinnerung geblieben ist mir das nicht. Vielleicht, weil diese unwillkürliche Art der Bilanz mir an diesem Tag besonders mies vorkam. Wer mag schon rote Nullen in vielen bis allen Bereichen des eigenen Lebens sehen?

Wie gesagt: Umgetrieben hat es mich, und auch ein bisschen erschüttert. Denn Geheimnisse hab ich mir da nicht verraten, vielmehr einen ungewöhnlich scharfen Blick auf das gerichtet, was derzeit so los ist. Als alte Depressionshäsin hätte ich eigentlich die Chance nutzen können, mit einem entschiedenen Sprung wieder auf die Dunkle Seite zu wechseln, aber ich hab dann mal überlegt, ob Yoda nicht wirklich zu Recht davor warnt.

Warum sind solche Schreckmomente überhaupt da, wenn doch eigentlich die Dinge, die mich beschäftigen sollten, dicht an dicht um mich herum aufgestapelt sind? Offenbar rennt man mit geschlossenen Augen durch das Lagerhaus des eigenen Lebens, und dann beschwert man sich, dass man sich blaue Flecken holt. Akute Erkrankungen mal beiseite gelassen- klar schmeißt uns das Leben (und nicht zuletzt wir uns selbst!) die ein oder andere üble Geschichte vor die Füße.

Bringt es mich weiter, den üblen Geschichten eine Erkrankung entgegenzuhalten?
Nö, denn die wird weder meine Steuererklärung machen noch mein Badezimmer oder die Katzenklos sauber, fürchte ich. Wenn die Depression nicht putzt, sich nicht kümmert und mir nichts anständiges kocht, wer tut das dann? Konsequent weiter gedacht mündet das in ein schönes Zimmer mit Aussicht auf den Klinik-Park und Dackel schnitzen in Ergotherapieraum drei. Und wenn ich Pech habe, hat dann irgendwann mal wer anderes das Recht (oder die Pflicht) sich um die Lily-Sachen zu kümmern, und ich muss um Erlaubnis fragen, bevor ich mir den Eiffelturm kaufe. Währenddessen schau ich dabei zu, wie meine freie Bewegungsfläche immer mehr zusammen schrumpft. Und höre nicht auf zu jammern, wie pöse das Leben mit mir umspringt.

Nee, hört sich nicht nach einem schlüssigen Konzept an, ihr Lieben. Oder?
Jammern kann ich nicht leiden, auch wenn ich das oft tu. Es frisst Energie, es steckt an und es macht schwach. Fürs Erste habe ich daher damit angefangen, die Augen aufzumachen und zu schauen, wo in diesem Lagerhaus die sperrigen Dinge stehen, damit ich vielleicht weniger oft dagegen renne. Und als nächstes möchte ich damit beginnen, Sachen aus dem Weg zu räumen, mir Wege drum herum zu suchen und aus meiner Ecke herauszugehen.
An guten Vorsätzen mangelt es mir eigentlich nie, und ich bin gut darin, sie zu beschließen. Das Umsetzen ist dann oft unvorhergesehen schwierig. Zeitraubend. Lästig. Und schnell wieder beendet.

Diesmal bin ich fest entschlossen, eine Lernkurve zu zeigen, die mehr Steigung hat als das Emsland im Nebel. Weil es mir so stinkt, mir leid zu tun und auf hohem Niveau zu jammern.
Momentan fühlt sich das nach einem schweren Vorsatz an, nach Anstrengung. Aber ich denke mir, dass auch Entschlossenheit und der Wille zum Aktiv-Sein geübt sein wollen wie Muskeln. Mehr Übung = mehr Leistungsmöglichkeiten. Mehr Hoffnung.

 Und ich will nicht enden wie die zwei Menschen, die vor ungefähr 14 Tagen freiwillig(?) aus ihrem Leben gegangen sind. Ich habe sie nicht sehr gut gekannt, aber es gab Zeiten, in denen wir viel Kontakt hatten, nicht nur zwischen Tür und Angel. Dass sie beschlossen haben, nicht mehr weiter zu gehen, hat mich böse gemacht, traurig und ängstlich.

P. und S., das ist für euch.



Sonntag, 12. Mai 2013

Well.


Wenn ihr mitten in der Nacht wach werdet, ganz von allein, dann birgt die erste Handvoll Sekunden des Bewusstseins eine ganz eigene Art von Möglichkeiten. Die Abwehr ist unten, noch schlaftrunken und relaxt, die Erkenntnisse des Unterbewusstseins sind in greifbarer Nähe, und alle Kanäle sind offen.
Es ist nicht immer angenehm, was einem dann so klar wird.

Die Kunst ist, nicht zu vergessen und nicht zu verdrängen...
Und. Sich. Nicht. Unterkriegen zu lassen.

Ich meine ja nur.

Einen schönen Sonntag!


Lily.

Freitag, 10. Mai 2013

The Room formerly known as East Wing...

ist nun wieder soweit begehbar, dass keine Katzen dort mehr unwiederbringlich verloren gehen können. Alles, was dort nicht hineingehört, hab ich rausgeschleppt. Und umgekehrt.
Jetzt befindet sich dort ein Berg Kartons und Verpackungen von der Größe eines kleinen Bundeslandes, Bremen zum Beispiel. Und außerdem anderer Kram, den zu recyceln jeden Ökofreak entzücken würden.
Mich macht das nur müde, so wie mich alles müde macht, was mehrere Trips zum Auto und dann zur Kippe erfordert. Das liegt daran, dass ich nicht gern Dinge schleppe, und dass meine Garage bereits voll ist von Sperrmüll und anderem Kram.
Zeit, beim Entsorger anzurufen und die Sperrmüll-Abfuhr zu bestellen.
Meinen vor anderthalb Stunden aufgetauchten Drang JETZT! UNBEDINGT! etwas Süßes zu brauchen, hab ich mit dem Zusammenrühren eines Brotteigs bekämpft (meine Güte, bin ich heute tugensam). Das Brot brotet jetzt im Ofen, die Katzen sind alle an Bord (zwischendurch fehlte mal Paul und fand sich im Schrank im Flur wieder an) und ich wechsel jetzt meinen Sitzplatz Richtung Couch.

Dafür muss man mir weder Ausdauer noch Glück wünschen. Nur vielleicht dem Brot.
(Hol mich hier raus! Ich bin schon lange gar!- Na, welches Märchen war das?)

Schönen Abend
vonne Lily

Möbeltetris


Ich nutze die momentane Erschöpfung um kurz ein paar (meine vielleicht letzten) Worte zum Thema „Plane voraus!“ zu posten:

Bevor man in ein kleines Zimmer geht, um von dort aus einen ziemlich schweren Schrank durch den Flur ins größere Zimmer zu schieben, versichere man sich dass man a) Telefon, b) seine Schlüssel und c) alle fünf Sinne beieinander hat.
Dann steht man nicht so wie ich vorhin mit der Nase am Schrank, der die Türöffnung komplett ausfüllt und bündig mit dem Rahmen abschließt, kann diesen keinen Millimeter weiter schieben weil im Flur ein Katzenklo im Weg steht und kriegt ihn auch nicht zurückgezogen, weil man ihn nirgends anpacken kann. (Dran vorbei könnte man, wenn der BMI im negativen Bereich läge. Man beachte hier den Konjunktiv.)
Zum Glück wohne ich im Erdgeschoss, so dass in der allergrößten Not auch noch eine Flucht durchs Fenster in Betracht gekommen wäre. Dummerweise hätte ich dann im kleinen Schlampenanzug draußen gestanden und wäre nicht wieder reingekommen. Das blieb mir erspart, weil das Adrenalin mir dann doch ein paar kräftige Fingerchen beschert hat und ich an einem winzigen Vorsprung den Schrank fassen und, Zentimeterchen für Zentimeterchen, zurück ziehen konnte.
Irgendwie hab ich die ganze Zeit so ein Deja-Vu-Feeling. Hm.

Oh je. Ein Blick in das Jahr 2009 hat mir soeben die Erkenntnis beschert, dass mir das gleiche schon einmal passiert ist. Auf dem Hinweg des Schrankes, sozusagen. Aber das Klo, das stand damals ebenso im Weg.
Hmpf.

Man wird halt alt...

Mittwoch, 1. Mai 2013

Oh.


Gestern, unter der nett scheinenden gelben Sache da oben am Himmel, lief ich Richtung Rathaus, kam an einem Schaufenster vorbei und schielte mal kurz hinein.
Und- oh.
Ich hätte mich beinahe nicht wieder erkannt. Ein wirklich barmherziges Schicksal hätte noch ein paar andere Menschen gerade da vorbei gehen lassen, so dass wenigstens die MÖGLICHKEIT bestanden hätte, mein Spiegelbild mit dem von jemand anderem zu verwechseln... Genug.
Ich erschrak jedenfalls genug, um mit mir selbst zu sprechen. „Selbst,“ sprach ich, und ich meinte es ernst, „Selbst, es wird Zeit, dass sich was ändert.“
Nach einigem Heulen und Zähneknirschen beschloss ich also, dass einige Kilos von mir Abschied nehmen müssen. Angesichts meines inzwischen fortgeschrittenen Alters wird das nicht so schnell gehen, und ich habe auch keine Lust, mir jedes Gramm ab zu kasteien.
Fangen wir also mal wieder mit ein bisschen Bewegung und mit besserem Essen an- das bedeutet selbst zu kochen, das Süße im Supermarktregal stehen zu lassen (da siehts auch besser aus als auf meinen Hüften) und mir ein wenig mehr Gedanken darüber zu machen, was ich eigentlich gern esse (außer Pudding. You're welcome).
Gesagt, getan- nach der Arbeit musste ich eh einkaufen. Und zum ersten Mal in langer Zeit fand sich mehr Grünzeug als Kohlenhydratkram im Einkaufswagen.
Aus den Zutaten habe ich mir gestern abend schon einen leckeren Tomatensalat mit Oliven und nur drei, vier kleinen Mozzarella-Kügelchen gebastelt. (Vorgestern hätte ich zwei Packungen gekauft, und sie auf einmal aufgefuttert) Dazu ein Eiweißbrötchen (soll zwar Quatsch sein, aber auch die sind mit Sicherheit gesünder als Schokolade).
Und gerade eben hab ich mir ein paar Stangen grünen Spargel gebraten, dazu ein paar leckere rote Kartoffeln und ein Omelett mit Kräutern drin. Der Parmesan darauf war kalorientechnisch bestimmt nicht der Burner, aber es hat einfach nur lecker geschmeckt. Jetzt ist die Kunst, lang genug davon satt zu bleiben, dass erst abends wieder eine Runde Kochen nötig wird.
Seufzt ein bisschen mit mir. Bitte.

Lily

Sonntag, 28. April 2013

Die Sommerresidenz...




Katzell Gandolfo. Jawoll.
Sorry für den Kalauer :-)

Dies und das.

Habe ich erwähnt, dass ich in der „Gute-Ideen-Tombola“ meines Arbeitgebers 200 saftige Euronen gewonnen habe? Nein? Also, ich hab in der Tombola gewonnen. Nicht direkt ein Schönheitswettbewerb, aber fast.

Natürlich hat die Silberprinzessin, die wo mein Auto ist, diesen Moment erwählt, um ein merkwürdiges Jucken im Anlasser... ja, da... bisschen weiter links, Danke! zu entwickeln. Ich kämpfe immer noch damit, das eine nicht als Folge des anderen zu sehen, und mir statt dessen zu sagen: Jay. Die Glücksfee hat dafür gesorgt, dass ich mir vielleicht sogar diese Reparatur (die zweite dieses Jahr) leisten kann. Wohl wissend, dass ich ansonsten die Kohle für allerhand sinnlose Erwerbungen, beispielsweise bei Ihrem Internet-All-you-ever-wanted-to-buy-mega-Kaufhaus herausgeworfen hätte, kann ich doch nicht umhin, mit den Zähnen zu knirschen. Aber nur ganz vorsichtig, wer weiß schon, was diese Brücke noch aushält, nicht wahr?
Nevertheless. Die Sonne scheint. Grund zur Dankbarkeit nach diesem Winter, finde ich.
Außerdem hab ich mir ein neues Handy zugelegt, endlich mal eins, mit dem sogar ich telefonieren kann, obwohl es ein Smartphone ist. Das alte Ding war so unerfreulich und für mich mies programmiert, dass ich tatsächlich von meinem letzten Prepaid-Karten-Erwerb noch 18 € drauf hatte. Der letzte Kartenkauf fand im August 2012 statt und umfasste ein 30-Euro-Guthaben. Soviel zum Thema Vieltelefonierer. Natürlich musste ich dann auch gleich, passend zum Telefon, ein Upgrade auf „Internet, aber nur ein bisschen“ vornehmen. Jetzt pingt das Ding laufend, wenn eine E-Mail eingeht. Hmpf. Nervig. Werd das Mail-Abchecken wohl wieder abstellen, denn das scheint wirklich viel Strom zu brauchen (danke, bester Freund von allen, für den Tipp!). Ansonsten bin ich sehr angetan von meinem kleinen Telefon, denn ich glaube, den für mich optimalen Kauf getan zu haben. Nicht gerade schnell (aber ungefähr fünfmal so fix wie der Rechner in meinem Büro (na gut, das ist ein uralter Sempron 3000+, Prähistorie)), aber mit langer Akkulaufzeit (fast 10 Tage) und für mich guter Sprachqualität. Außerdem leicht zu bedienen, nett anzusehen und bezahlbar. Einen Handy-Vertrag würde ich nicht mehr abschließen, deshalb gab es natürlich auch kein gesponsortes Gerät. Aber damit kann ich leben, alle 5 bis 7 Jahre.
Und jetzt hab ich Spaß daran, den Akinator (zu faul für den Link. Es google, wer ihn nicht kennt!) aufs Kreuz zu legen. Herbert Wehner hat er nicht erkannt, Selma Lagerlöf auch nicht. Wobei ich bei letzterer manchmal „Ich weiß nicht“ antworten musste, also zählt das vermutlich nicht.
So, und jetzt leg ich mich aufs Ohr. Bin schließlich schon seit fünf Uhr wach... Danke, ihr Vögel, fürs Brüllen am Fenster.

DieLily