Freitag, 14. Dezember 2007

Zurrrrück...

von Wein, Weib und Gesang. Oder, in diesem Fall: Kochalkohol mit versch. künstl. und nat.id. Aromastoffen (im Weiteren "Glühwein"), Arbeitskollegen und Klatsch.
Die Reibekuchen, als Grundlage für die erwarteten Exzesse zu sich genommen, konnte man nur mit, Zitat: "Magenwände(n) wie Panzerplatten", Zitat Ende, genießen. Der Fettgehalt reichte allemal, um zu garantieren, dass selbst 80-prozentiger, selbst gebrannter Kartoffelwodka die Leber schonend passieren könnte.
Nur die Galle schmerzt, und ich werde morgen früh noch wissen, was ich heute gegessen habe. Vermutlich kommt man mit dem Öl, welches von den besagten Reibekuchen tropfte, mit dem Diesel einmal vom Ruhrgebiet ins Sauerland und zurück. Die Holländer, die da auch hinwollen, müssen ab Essen nur der Nase nach fahren!

Da ich nur einen Glühwein getrunken habe, werde ich gleich noch ein Fläschchen Rotwein nachlegen. Als Gegengift.

Wir waren auch auf der Toilette, die Kollegin und ich. Der maximal pigmentierte (Political correctness, Ladies and Gentlemen!) Toilettenmann ist im Zivilberuf vermutlich Soziologiestudent im Diplomsemester (Thema: "Gemeinschaftserfahrungen von Frauen auf öffentlichen Toiletten, unter besonderer Berücksichtigung der Einwirkung chemischer Reagenzien, konsumiert anlässlich traditioneller christlich-europäischer Jahresend-Volksbelustigung").
Nein, ich bin nicht betrunken.
Keinesfalls.
Leider. Noch nicht.
Wäre ich betrunken gewesen, hätte ich mich nicht so deutlich im Spiegel betrachten können.
Ich hätte nicht hinschauen sollen.
Aber, so mein Trost: Ich bin nicht überall hässlich, nur außen.
Vielleicht sollte ich mich wenden lassen?

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